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12 lustige Betreffzeilen für E-Mails und warum sie wirken

· Blocks team · 13 Min. Lesezeit

Zeit für mehr Freude in Ihren E-Mail-Kampagnen! Richtig eingesetzt, werden humorvolle Betreffzeilen zu einer wichtigen Zutat für den Erfolg Ihrer Kampagne. Entscheidend ist dabei die richtige Balance zwischen Spaß und Professionalität.

Lesen Sie weiter und erfahren Sie, wie Ihre lustigen Betreffzeilen zu den besten ihrer Art werden!

5 Gründe für lustige Betreffzeilen

Vielleicht fragen Sie sich: Hat Humor in Betreffzeilen überhaupt etwas zu suchen? Klar, zum ersten April passt er, aber wie sieht es mit anderen Anlässen und E-Mail-Kampagnen im Allgemeinen aus?

Die Antwort ist ein klares „Ja“! 72% der Menschen geben an, dass sie Marken bevorzugen, die mit Humor kommunizieren. Witzige, passende Pointen kommen beim Publikum gut an und machen aus einer guten Betreffzeile eine herausragende.

Doch wie genau profitieren Ihre E-Mail-Marketing-Kampagnen von lustigen Betreffzeilen? Sehen wir uns das genauer an.

Sie steigern das Engagement

Wirklich lustige Betreffzeilen haben eine um 25% höhere Öffnungsrate als gewöhnliche. Ein gelungener Witz wirkt auf die Empfänger wie frischer Wind, weckt Neugier und bringt sie dazu nachzusehen, was in der E-Mail steckt.

Sie hinterlassen einen positiven Eindruck

Guter Humor weckt nicht nur positive Gefühle, sondern prägt auch stark, wie Ihre Marke wahrgenommen wird. Mit gut gemachten, passenden Witzen hat Ihre Marke beste Chancen, sich als nahbar und freundlich zu zeigen. Das stärkt wiederum die Kundenbeziehungen und macht die Customer Journey noch angenehmer.

Sie heben Sie von der Masse ab

In einem vollen Posteingang Aufmerksamkeit zu gewinnen, ist nicht leicht. Eine humorvolle Betreffzeile mit einer cleveren Wendung kann Ihre Geheimwaffe sein, um aus dem Meer eintöniger Standard-Betreffzeilen herauszustechen. So heben Sie Ihre Marke auf unterhaltsame Weise ab und wecken von Anfang an die Neugier der Empfänger.

Sie machen Ihre Marke menschlicher

Lustige Betreffzeilen verleihen Ihrer Kommunikation eine menschliche Note und machen Ihre Marke sympathischer. Humor spricht Menschen auf emotionaler Ebene an und hilft Ihnen, eine besondere Verbindung zu Ihrem Publikum aufzubauen. Die Empfänger haben dann das Gefühl, mit einem Freund zu plaudern – und nicht mit einem weiteren gesichtslosen Konzern.

Sie werden gern geteilt

Gute Betreffzeilen können mehr als nur die Öffnungsrate steigern: Sie haben das Zeug dazu, Ihre Kampagne viral gehen zu lassen. Eine witzige, clevere Betreffzeile kann Empfänger dazu bringen, die Nachricht mit anderen zu teilen – per Weiterleitung oder in den sozialen Medien. Das erhöht Ihre Sichtbarkeit und kann Ihnen neue Kunden bringen.

So schreiben Sie eine lustige Betreffzeile: 8 Best Practices

Und jetzt geht es ans Schreiben Ihrer lustigen Betreffzeilen! Lassen Sie sich von der Leichtigkeit nicht täuschen: Eine gute Betreffzeile ist viel mehr als ein beliebiger eingestreuter Witz. Sie erfordert Überlegung, Strategie und ein tiefes Verständnis Ihrer Marke und Ihres Publikums.

Hier sind 8 Best Practices, die Ihnen zeigen, wie es richtig geht.

Bleiben Sie Ihrer Markenidentität treu

Humor wirkt am besten, wenn er zur Tonalität Ihrer Marke passt. Ob Sie es lieber locker halten oder etwas mutiger sein möchten – Ihr Humor sollte das widerspiegeln, damit Ihre Kommunikation stimmig und ehrlich bleibt.

Besser als ein Pony

Surreal

Surreal zum Beispiel ist bekannt für seinen schrägen und… nun ja, surrealen Humor. Die Betreffzeile oben zeigt genau das und passt perfekt zur Persönlichkeit der Marke.

E-Mail von Surreal mit einem humorvollen Text über Frühstücksflocken als Weihnachtsgeschenk

Quelle: Really Good Emails

Seien Sie authentisch

Authentizität ist das A und O. Echte Witze wirken natürlich, kommen beim Publikum besser an und machen Ihre Betreffzeilen ansprechender.

Erzwungener Humor dagegen kann mehr schaden als nützen. Er fällt sofort auf, verpufft leicht und lässt den Witz deplatziert wirken. Bauen Sie keinen beliebigen Witz in eine Betreffzeile ein, nur um lustig zu sein. Bleiben Sie mit Ihrem Humor aufrichtig, um eine emotionale Verbindung aufzubauen und mehr Öffnungen zu erzielen.

Nur weil Sie es herunterspülen KÖNNEN, heißt das nicht, dass Sie es SOLLTEN

TUSHY

TUSHY zeigt, wie man in einer lustigen Betreffzeile authentisch bleibt. Das Unternehmen stellt Badezimmerzubehör her und begegnet dem E-Mail-Marketing mit einem Humor, der zu seinen Produkten passt (und dabei authentisch und nicht vulgär bleibt).

Humorvolle E-Mail von TUSHY über die Folgen feuchter Tücher für Gesundheit und Umwelt

Quelle: Really Good Emails

Halten Sie die Betreffzeile kurz und klar

Einer der wichtigsten Aspekte einer perfekten Betreffzeile ist ihre Länge. Die Grundregel lautet: „Je kürzer, desto besser.“ Viele der eingängigsten Betreffzeilen zeichnen sich dadurch aus, dass sie klar und knapp sind.

Warum ist das so? Es gibt 2 Hauptgründe:

  • Erstens wirkt eine knackige Betreffzeile sofort und stark und wird eher vollständig gelesen.
  • Zweitens erfordern technische Grenzen eine relativ kurze Betreffzeile: etwa 50 bis 60 Zeichen auf dem Desktop und rund 30 Zeichen, damit sie auf dem Smartphone richtig angezeigt wird.

Ihr Warenkorb reift wie guter Bourbon

Huckberry

Huckberry liefert eine der besten Betreffzeilen: witzig, direkt und nur 37 Zeichen lang (inklusive Leerzeichen).

E-Mail von Huckberry zum abgebrochenen Warenkorb mit humorvoller Betreffzeile und humorvollem Text

Quelle: Really Good Emails

Achten Sie auf den Kontext

Stimmigkeit ist nicht nur über mehrere Nachrichten hinweg wichtig, sondern auch innerhalb einer einzelnen E-Mail. Ob lustig oder ernst: Die Betreffzeile sollte die richtigen Erwartungen an den Inhalt der E-Mail wecken. Wenn Sie sich für eine humorvolle Betreffzeile entscheiden, sorgen Sie dafür, dass der Text der E-Mail diesen Ton beibehält.

Ist das das SÜSSESTE, was Sie je gesehen haben?

Grind

Diese Betreffzeile von Grind passt wunderbar zum Inhalt der E-Mail und deutet die Zusammenarbeit der Marke mit Hello Kitty an.

E-Mail von Grind, die humorvoll die Zusammenarbeit mit Hello Kitty ankündigt

Quelle: Really Good Emails

Seien Sie verspielt

Menschen fühlen sich ganz natürlich zu Inhalten hingezogen, die sie unterhaltsam oder faszinierend finden. Genau hier macht kreative Verspieltheit Ihre Betreffzeilen reizvoller. Sie kann viele Formen annehmen:

  • Wortspiele
  • Alliterationen
  • Doppeldeutigkeiten
  • überraschende Wendungen

Außerdem hilft eine durchgängig verspielte Sprache, die Stimme Ihrer Marke zu schärfen und zu festigen, sodass sie Ihrem Publikum stärker im Gedächtnis bleibt.

Kontrovers und dabei so köstlich.

Ooni Pizza Ovens

Ein perfektes Beispiel ist diese Betreffzeile von Ooni Pizza Ovens, die mit dem „umstrittenen“ Thema Ananaspizza spielt.

E-Mail von Ooni Pizza Ovens mit lustiger Betreffzeile und lustigem Text über die „umstrittene“ Ananaspizza

Quelle: Really Good Emails

Finden Sie die Balance zwischen Humor und Information

Witze sind ein starkes Mittel, um Aufmerksamkeit zu gewinnen. Genauso wichtig ist aber, dass Ihre Betreffzeile die nötigen Informationen vermittelt.

Humor soll die Botschaft unterstreichen, nicht verschleiern. Ob Sie einen Sale ankündigen, Ihren monatlichen Newsletter verschicken oder Abonnenten zu einem Event einladen: Die Betreffzeile muss zu diesem Zweck passen. Finden Sie die richtige Balance zwischen Witz und Information, damit Ihr Publikum weiß, was es erwartet.

Am 19. Juni ist Vatertag! <hier Papa-Witz einfügen>

Evite

Hier ein tolles Beispiel von Evite: witzig und trotzdem ganz klar im Anliegen. Der hervorragende E-Mail-Text unterstreicht zusätzlich, dass sich die Marke für Papa-Witze nicht zu schade ist.

E-Mail von Evite zum Vatertag mit humorvollem Text voller Papa-Witze

Quelle: Really Good Emails

Setzen Sie Emojis ein (sparsam)

Emojis gehören längst zur Online-Kommunikation: Sie bringen Farbe, Gefühl und Persönlichkeit in sonst reinen Text. Und in humorvollen Betreffzeilen sind Emojis ganz in ihrem Element.

Lustige Gesichter und bunte Symbole lockern den Ton auf, machen die Nachricht optisch ansprechender und sorgen für eine zusätzliche Portion Spaß. Setzen Sie Emojis mit Bedacht ein – dann sind sie das perfekte i-Tüpfelchen für ohnehin gute Betreffzeilen.

neue Geschmacksära lädt…😏

Poppi

Poppi macht es hier genau richtig: Ein Emoji ergänzt die Betreffzeile perfekt (und bringt zugleich eine verspielte Note hinein).

E-Mail von Poppi, die eine neue Geschmacksrichtung ankündigt

Quelle: Really Good Emails

Testen Sie Ihre Betreffzeilen

Selbst die durchdachteste Betreffzeile funktioniert nicht immer wie erwartet – deshalb sind Tests ein fester Bestandteil jeder E-Mail-Marketing-Strategie. Vergleichen Sie per A/B-Test verschiedene Versionen Ihrer Betreffzeile, finden Sie heraus, welche bei Ihrem Publikum am besten ankommt, und verfeinern Sie Ihren Ansatz bis zum perfekten Ergebnis.

Sie brauchen weitere lustige Varianten für Ihre Betreffzeile, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? Nutzen Sie den „Generator für Betreff und Preheader“ im KI-Assistenten von Blocks: Er generiert aus dem Inhalt der E-Mail sofort 3 Betreffzeilen und Preheader. Dann müssen Sie nur noch Ihre persönliche Note hinzufügen und sie mit Witzen würzen, die zu Ihrer Marke und Ihrem Stil passen.

5 Aspekte, die besondere Aufmerksamkeit verdienen

Humor hat viele Formen, und manche Aspekte und Elemente erfordern besondere Umsicht. Richtig eingesetzt, werten sie Ihre lustige Betreffzeile auf – falsch eingesetzt, schaden sie nur.

Sehen wir uns 5 Aspekte an, bei denen Sie beim Schreiben einer humorvollen Betreffzeile etwas vorsichtiger sein sollten.

Popkultur-Anspielungen und Memes

Anspielungen und Memes sind eine fantastische Möglichkeit, eine Verbindung zu den Empfängern aufzubauen, wenn Ihre Marke ein jüngeres oder popkulturaffines Publikum anspricht. Gerade Memes sind oft von Natur aus lustig und bringen ganz automatisch Humor in Ihre Betreffzeilen.

Gleichzeitig haben Anspielungen und Memes ihre Tücken:

  • Sie sind oft kurzlebig: Was heute lustig und aktuell ist, ist morgen schon überholt. Halten Sie Ihre Memes und Anspielungen aktuell, damit Sie nicht den Anschluss verlieren.
  • Ihr Publikum kennt manches Nischen-Meme oder manche abseitige Anspielung vielleicht nicht. So etwas spricht womöglich nur eine bestimmte Gruppe an und schreckt andere ab, die es nicht verstehen.
  • Anspielungen und Memes müssen natürlich wirken. Unpassende und erzwungene wirken peinlich und lenken von der eigentlichen Botschaft ab.

Wissen Sie, ich bin selbst so etwas wie ein Mixologe…

Fellow

Eines der gelungeneren Beispiele ist diese Betreffzeile von Fellow, die auf ein beliebtes (und erstaunlich langlebiges) Meme anspielt.

Wortspiele

Wortspiele sind ein Klassiker. Ein cleveres, originelles Wortspiel verleiht Ihren Betreffzeilen einen verspielten Dreh und sorgt dafür, dass sie im Gedächtnis bleiben.

Die Kehrseite: Wortspiele sind ziemlich knifflig. Abgedroschene oder klischeehafte wirken bestenfalls einfallslos und bequem. Außerdem können zu viele Wortspiele in einer Betreffzeile ihre Wirkung schwächen und Ihre Marke weniger seriös erscheinen lassen.

Natürlich raten wir Ihnen nicht grundsätzlich von Wortspielen ab. Wenn Ihnen richtig gute einfallen, sind sie eine perfekte Ergänzung für Ihre einprägsamen Betreffzeilen.

Lust zu sehen, was wir am besten können? Cool bleiben.

RTIC

Hier setzt RTIC auf ein cleveres Wortspiel, das mit der Produktlinie der Marke spielt: Kühlboxen.

E-Mail von RTIC mit einer Auswahl an Kühlboxen für verschiedene Anlässe

Quelle: Really Good Emails

Sarkasmus

Sarkasmus lebt davon, das Gegenteil von dem zu sagen, was man meint – oft bissig oder ironisch. Ein treffender sarkastischer Witz verleiht Ihrer Betreffzeile eine Extraportion Esprit. Sarkasmus ist allerdings riskant, denn schriftlich wird er bekanntermaßen leicht missverstanden.

Diese Art von Humor passt zu Marken mit einem frechen Auftritt. Dort kann sie eine emotionale Reaktion auslösen, etwa ein Schmunzeln oder zustimmendes Nicken. Natürlich mag nicht jeder Sarkasmus, und wenn die E-Mail ein ernstes Thema behandelt, kann eine sarkastische Betreffzeile Ihr Publikum befremden. Dann verzichten Sie lieber ganz auf den sarkastischen Ton.

Sie treiben Ihre Mutter bestimmt in den Wahnsinn

StrangeLove

Ein gutes Beispiel liefert StrangeLove. Betreffzeile und E-Mail-Text sind sarkastisch und zugleich herzlich.

E-Mail von StrangeLove mit sarkastischer, aber unbeschwerter Betreffzeile und ebensolchem Text

Quelle: Really Good Emails

Slang

Wie bei Anspielungen und Memes hängt auch Slang stark vom Publikum ab: Was bei der einen Gruppe ankommt, zündet bei der anderen womöglich gar nicht. Zum Beispiel:

  • Fachjargon kann für Kenner eines bestimmten Gebiets gut funktionieren, klingt für ein breiteres Publikum aber zu kompliziert.
  • Jugendsprache wirkt bei der entsprechenden Zielgruppe, kommt bei erwachsenen Empfängern aber nicht gut an.
  • Slang aus den 1990er-Jahren wiederum kann bei der Generation X oder den Millennials nostalgische Gefühle wecken, jüngere Empfänger aber befremden.

Achten Sie darauf, dass der Slang zu Ihrer Zielgruppe passt und die Empfänger nicht verwirrt. Und natürlich: Dosieren Sie ihn sparsam. Ein bisschen Slang macht Ihre Betreffzeile ansprechender, zu viel wirkt unprofessionell.

Ihre neue Sommer-Obsession ist SO extra

United Sodas of America

Ein Beispiel: Diese Betreffzeile von United Sodas of America nutzt den englischen Slangbegriff „extra“ (für etwas Übertriebenes oder Dramatisches) und spielt damit auf den Namen des Getränks an.

E-Mail von United Sodas of America, die das neue Getränk mit den Slangwörtern „extra“ und „peachy“ beschreibt

Quelle: Really Good Emails

Kulturelle Unterschiede

Zum Schluss müssen wir noch kulturelle Unterschiede ansprechen. Das ist ein heikles Thema, denn ein Witz, der in einer Kultur völlig in Ordnung ist, kann in einer anderen verwirrend oder unangebracht sein. Das gilt für globale wie für regionale Marken gleichermaßen: Selbst in einem einzigen Land leben meist Menschen mit ganz unterschiedlichem kulturellem Hintergrund.

Hinzu kommt, dass Themen wie Religion, Politik oder bestimmte historische Ereignisse in verschiedenen Kulturen besonders sensibel sein können. Meist ist es am besten, diese Bereiche in Witzen zu meiden – es sei denn, Sie sind sicher, dass sie gut ankommen.

Sind Sie vielleicht gestorben?

Liquid Death

Sehen Sie sich diese Betreffzeile von Liquid Death an. Hier funktioniert der schwarze Humor gut und passt zur Stimme und Identität der Marke. Generell wird das Thema Tod jedoch in verschiedenen Kulturen sehr unterschiedlich wahrgenommen und sollte mit Vorsicht behandelt werden.

E-Mail von Liquid Death mit schwarzem Humor rund um das Thema Tod

Quelle: Really Good Emails

3 Dinge, die Sie in Betreffzeilen vermeiden sollten

Manche Aspekte lustiger Betreffzeilen erfordern besondere Umsicht – bei anderen hört der Spaß ganz einfach auf.

Grundsätzlich gibt es 3 Dinge, die Sie in Ihrer Betreffzeile und in Ihrer gesamten E-Mail-Kampagne meiden sollten. Wenn Sie Ihre Abonnenten nicht vergraulen wollen, gilt hier: Finger weg, um jeden Preis.

  1. Beleidigende Inhalte. Auch wenn Ihr Publikum steile Thesen und scharfen Humor mag, sollten Sie bei den Inhalten Ihrer Marketingkampagnen vorsichtig sein. Ob beabsichtigt oder nicht: Rassistische, sexistische oder anderweitig beleidigende Witze können schnell nach hinten losgehen und zu Abmeldungen, öffentlicher Empörung und Vertrauensverlust führen.

Bevor Sie eine Betreffzeile verwenden, holen Sie am besten Feedback von ganz unterschiedlichen Menschen ein, um mögliche Probleme zu entdecken, die Ihnen entgangen sind. Und wenn Ihr Publikum sehr vielfältig ist, setzen Sie lieber auf Witze, die überall verstanden werden, und verzichten Sie auf alles, was als spaltend oder verletzend aufgefasst werden könnte.

  1. Witze zur falschen Zeit. Manchmal ist Humor in Betreffzeilen schlicht fehl am Platz. Wenn etwa Naturkatastrophen oder öffentliche Tragödien geschehen, wirken Witze meist taktlos oder unhöflich. Dasselbe gilt für generell sensible Themen wie ernste Krankheiten, finanzielle Schwierigkeiten oder persönliche Sicherheit.

Schätzen Sie die Lage ein, bevor Sie Humor in Ihre Betreffzeile bringen. Berücksichtigen Sie den Kontext und die aktuellen Umstände: Im Zweifel ist ein neutralerer Ton die sicherere Wahl.

  1. Clickbait. Niemand lässt sich gern täuschen. Vielleicht fällt Ihnen der lustigste Witz aller Zeiten ein – doch wenn er für irreführende oder reißerische Betreffzeilen sorgt, die nicht zum Inhalt der E-Mail passen, kann das langfristig der Glaubwürdigkeit Ihrer Marke schaden.

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Betreffzeilen genau widerspiegeln, was Ihre E-Mail bietet. Wenn Sie einen Rabatt anbieten, nennen Sie ihn konkret. Wenn Sie Neuigkeiten teilen, sollten sie es auch wert sein. Setzen Sie auf lustige, mitreißende Sprache, die Ihr Publikum begeistert und trotzdem ehrlich bleibt.

Fazit

Nichts geht über einen guten Witz – auch nicht in der Marketingkommunikation. Jetzt wissen Sie, wie Sie Humor wirkungsvoll einsetzen und Betreffzeilen schreiben, die Freude machen und Aufmerksamkeit erregen.

Zum Abschluss eine Checkliste, mit der Sie das Beste aus Ihren lustigen Betreffzeilen herausholen:

  • Stimmen Sie Humor und Ton auf die Persönlichkeit Ihrer Marke und den Inhalt der E-Mail ab
  • Formulieren Sie Betreffzeilen knackig und verspielt, damit sie sofort ins Auge fallen
  • Finden Sie die Balance zwischen Witz und Information
  • Würzen Sie Ihre Betreffzeilen mit passenden Emojis
  • Setzen Sie Anspielungen, Memes und Slang in Betreffzeilen mit Bedacht ein
  • Halten Sie taktlose und beleidigende Inhalte aus Ihren Betreffzeilen und E-Mail-Kampagnen heraus
  • Achten Sie auf das Timing und auf kulturelle Unterschiede
  • Testen Sie verschiedene Betreffzeilen, um die beste zu finden und wertvolle Erkenntnisse zu gewinnen

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