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Newsletter-Footer: Tipps, Beispiele und 12 Best Practices

· Blocks team · 10 Min. Lesezeit

Der Footer gehört (neben Header und Banner) zu den Grundbausteinen jeder E-Mail und bildet ihren Abschluss. Seine Bedeutung wird allerdings meist unterschätzt. Dabei kann der E-Mail-Footer mit dem richtigen Ansatz sogar zu einer zusätzlichen Traffic-Quelle für Ihre Website werden!

In diesem Artikel stellen wir Ihnen 12 Best Practices für E-Mail-Footer vor (mit sehenswerten Beispielen) und zeigen, wie Sie Footer gestalten, die Ihre Vorlagen um ein wertvolles Werkzeug für mehr Interaktion ergänzen.

Warum E-Mail-Footer wichtig sind

Auch wenn er ganz unten in der E-Mail steht, ist der Footer ein auffälliges und wirkungsvolles Element. Er erfüllt vor allem 2 wichtige Aufgaben:

  • Der E-Mail-Footer enthält alle wichtigen Angaben und Kernelemente, die im Hauptteil der E-Mail keinen Platz finden. Manche dieser Informationen sind nicht nur wichtig, sondern gesetzlich vorgeschrieben (darauf kommen wir gleich zurück).
  • Wie die E-Mail-Signatur ist auch der Footer Ihre Chance, Empfänger mit einem starken Abschluss zu beeindrucken. Selbst ein schlichter Footer kann überzeugen, optisch ansprechen und Abonnenten zur Interaktion bewegen!

Je nach Marke und Art der Kampagne sehen E-Mail-Footer sehr unterschiedlich aus. Doch egal, für welches Design Sie sich entscheiden: Einige Elemente gehören in jeden E-Mail-Footer. Dazu zählen:

Klare Kontaktdaten

Nehmen Sie in Ihren Footer auf:

  • die Adresse Ihres Unternehmens
  • die Telefonnummer
  • die Website
  • die E-Mail-Adresse

Über diese Kontaktdaten erreichen Abonnenten Sie. Außerdem schreibt der CAN-SPAM Act vor, den Namen des Unternehmens und seine Postanschrift anzugeben (wenn Sie ein Publikum in den USA ansprechen).

Auch dieses Element ist gesetzlich geregelt. Ermöglichen Sie Ihren Abonnenten, ihre E-Mail-Einstellungen anzupassen (oder sich bei Bedarf ganz abzumelden), indem Sie die entsprechenden Links in den Footer aufnehmen. Bewährt hat es sich, den Abmeldelink fett oder unterstrichen hervorzuheben, damit er auf den ersten Blick auffällt.

Nehmen Sie alle rechtlichen Informationen auf, die für Ihr Unternehmen oder Ihre Produkte nötig sind. Nicht jedes Detail muss im Footer selbst stehen: Es genügt ein Link zu den rechtlichen Hinweisen auf Ihrer Website. In bestimmten Fällen (etwa bei Werbeaktionen) müssen wichtige rechtliche Informationen aber direkt im E-Mail-Footer stehen.

Mit Blocks gestalten Sie wirkungsvolle Footer für Ihre Vorlagen ganz einfach! Die Drag-and-drop-Oberfläche macht die Arbeit angenehm und sorgt für ein einheitliches Bild auf Desktop und Mobil.

In Blocks gibt es 2 Wege, einen E-Mail-Footer zu erstellen.

Fertige Footer verwenden

Das ist der einfachste Weg zu einem E-Mail-Footer in Blocks. Wählen Sie einfach einen der fertigen Footer und passen Sie ihn nach Ihren Wünschen an.

Schritt 1. Melden Sie sich in Ihrem Konto an und erstellen Sie eine neue Vorlage oder wählen Sie eine fertige aus der Galerie.

Schritt 2. Wählen Sie im Menü rechts „Blöcke“ und dann „Allgemeine Blöcke“. Klicken Sie anschließend auf „Fußbereiche“. Nun sehen Sie eine Auswahl fertiger E-Mail-Footer.

Oberfläche von Blocks mit Pfeilen auf die Bereiche „Allgemeine Blöcke“ und „Fußbereiche“

Schritt 3. Wählen Sie den Footer, der Ihnen am besten gefällt, und fügen Sie ihn in Ihre Vorlage ein. Jetzt können Sie ihn nach Belieben anpassen.

Oberfläche von Blocks mit einem rot umrandeten Footer

Von Grund auf neu

Die zweite Option ist für alle, die eigene E-Mail-Footer von Grund auf gestalten möchten. Auch hier genügen 3 Schritte.

Schritt 1. Klicken Sie nach der Anmeldung auf „Leere Blöcke“ und wählen Sie einen leeren Block, der zu Ihrer Vorlage passt.

Oberfläche von Blocks mit markiertem Bereich „Leere Blöcke“ und umrandetem leerem Block in der E-Mail-Vorlage

Schritt 2. Klicken Sie dann auf „Elemente“ und füllen Sie den leeren Block mit allen nötigen Inhalten für den Footer – vom Firmennamen und der geschäftlichen E-Mail-Adresse bis zu Social-Media-Links und rechtlichen Hinweisen.

Oberfläche von Blocks mit umrandetem Bereich „Elemente“ und einem mit verschiedenen Elementen gefüllten Footer

Schritt 3. Nehmen Sie die nötigen Anpassungen vor – fertig!

Zusätzlich können Sie Ihre Footer als eigene Blöcke speichern und wiederverwenden. Klicken Sie dazu einfach links auf das Symbol „In Blöcken speichern“ und geben Sie Namen und Typ des neuen Blocks ein.

Oberfläche von Blocks mit rotem Pfeil auf die Schaltfläche „In Blöcken speichern“

Jetzt ist es Zeit, Ihre E-Mail-Kampagnen mit diesen 12 Best Practices für E-Mail-Footer auf das nächste Level zu heben (inklusive Beispielen zur Inspiration)!

Bleiben Sie beim Design Ihrer Marke

Vom Firmenlogo bis zu den Hausschriften: Gestalten Sie Ihre Footer passend zum Gesamtdesign Ihrer Vorlagen. Das ist eine der wichtigsten Regeln für E-Mail-Footer: Sie sorgt für einen einheitlichen Markenauftritt und kann die Gesamtbotschaft wirkungsvoll unterstreichen.

Und wenn Sie noch einen Schritt weiter gehen und die E-Mail optisch ansprechender machen wollen, heben Sie den Footer mit einer anderen Hintergrundfarbe vom Rest ab (genau wie Pearly in diesem Beispiel).

Beispiel für einen E-Mail-Footer von Pearly im Design der Marke

Quelle: Really Good Emails

Meist ist ein schlichter Footer die beste Wahl. Zu viel Text und zu viele Bilder lassen ihn schnell unübersichtlich und schwer lesbar wirken (zumal der Text im Footer meist deutlich kleiner ist). Wenn Sie viel mitzuteilen haben, verlinken Sie einfach auf die passenden Seiten Ihrer Website.

L’Occitane USA zeigt hier einen überfüllten E-Mail-Footer mit vielen Detailinformationen, die die meisten Leser vermutlich überspringen.

Beispiel für einen übermäßig langen Newsletter-Footer von L’Occitane USA

Quelle: MailCharts

Optimieren Sie für verschiedene Geräte

Die Bedeutung mobiler Geräte ist heute offensichtlich: Fast 1,7 Milliarden Menschen weltweit lesen E-Mails auf dem Smartphone. Die mobile Optimierung gehört deshalb zu den wichtigsten Regeln überhaupt.

Jedes Element Ihrer Vorlage muss auf jedem Gerät hervorragend aussehen, ob am PC oder auf dem Smartphone. Testen Sie Ihre Marketing-E-Mails gründlich, bevor Sie sie einsetzen, und prüfen Sie, ob alle Bestandteile vom Header bis zum Footer genau so aussehen und funktionieren, wie sie sollen.

Eine E-Mail von Brightland liefert hier eines der besten Beispiele: Das Footer-Design ist perfekt für Mobilgeräte optimiert.

Beispiel für ein mobiles Footer-Design von Brightland

Quelle: Really Good Emails

Fügen Sie Social-Media-Icons hinzu

77 % der Unternehmen kommunizieren über soziale Medien mit ihren Kunden. Die Vorteile sind enorm: Sie erhalten zusätzliche Interaktion und mehr Möglichkeiten, mit Ihrem Publikum in Kontakt zu treten.

Ihr Unternehmen hat Profile in sozialen Netzwerken? Dann nehmen Sie die Links dazu unbedingt auch in Ihren E-Mail-Footer auf! Damit sie maximal auffallen, verwenden Sie die bekannten Social-Media-Buttons der jeweiligen Plattformen.

Dieser Footer von Bellroy zeigt zum Beispiel eine ganze Reihe von Social-Media-Konten, von Instagram bis LinkedIn.

Beispiel für einen E-Mail-Footer von Bellroy mit verschiedenen Social-Media-Icons

Quelle: Really Good Emails

Wussten Sie, dass 1 von 3 Amerikanern beim Onlineshopping mobile Apps bevorzugt? Wenn Ihre Marke eine App hat, erzählen Sie Ihren Abonnenten davon!

Gestalten Sie Ihren E-Mail-Footer mit Download-Links für die App, die führen zu:

  • Apple App Store
  • Google Play Store
  • anderen vertrauenswürdigen App-Stores
  • der Website Ihrer Marke

Platzieren Sie diese Links gut sichtbar und vergessen Sie nicht, sie zu testen.

Als Beispiel sehen Sie hier einen der besten E-Mail-Footer, von Nasty Gal.

Icons für App Store und Google Play im E-Mail-Footer von Nasty Gal

Quelle: MailCharts

Erinnern Sie an den Grund der E-Mail

Bewährt hat sich auch, Abonnenten daran zu erinnern, warum sie überhaupt E-Mails von Ihnen bekommen. Zeigen Sie den Empfängern, dass Ihre Nachrichten weder zufällig noch spontan kommen – so vermeiden Sie den Spam-Ordner und unnötige Abmeldungen.

Wie das geht? Nehmen Sie zum Beispiel einen Satz auf wie „Sie erhalten diese E-Mail, weil Sie Neuigkeiten von uns abonniert haben“ (wie Nuts.com in diesem Beispiel).

Beispiel für einen E-Mail-Footer von Nuts.com mit dem Grund für die E-Mail

Quelle: Really Good Emails

Setzen Sie auf Empfehlungen

Laden Sie Abonnenten ein, sich aktiv an Ihrer E-Mail-Kampagne zu beteiligen – mit einem Link „Freund empfehlen“. Dieses einfache Element im Footer ermuntert Empfänger, die E-Mail weiterzuleiten, und gewinnt ohne Zusatzkosten neues Publikum. Für noch mehr Wirkung gestalten Sie eine eigene Empfehlungs-E-Mail und vergrößern so Ihre Abonnentenbasis weiter!

Aufwendig muss das nicht sein. Hier ein gelungenes Beispiel von Fatty 15, das den Link „Freund empfehlen“ (und den ganzen Footer) schlicht und einfach hält.

Beispiel für einen E-Mail-Footer von Fatty 15 mit dem Link „Freund empfehlen“

Quelle: Really Good Emails

Und für den Fall, dass die E-Mail von einem Freund weitergeleitet wurde, nehmen Sie einen entsprechenden Hinweis in den Footer auf. Wie das geht, zeigt dieses Beispiel von Everyday Oil.

Beispiel für einen E-Mail-Footer von Everyday Oil mit Hinweis auf die Empfehlung eines Freundes

Quelle: Really Good Emails

Halten Sie den Footer aktuell und überprüfen Sie seinen Inhalt regelmäßig. Achten Sie besonders auf:

  • tote Links (auch zu Ihren Social-Media-Profilen und App-Stores)
  • veraltete Daten (von Telefonnummern und E-Mail-Adressen bis zu geänderten rechtlichen Hinweisen)
  • alle Kleinigkeiten (denn die werden leicht übersehen)

Sonst riskieren Sie, eine veraltete E-Mail an Tausende Empfänger zu schicken und dadurch einige von ihnen zu verlieren.

Der Footer dieser E-Mail von Beefree (erhalten im Oktober 2023) zeigt zum Beispiel noch das alte Twitter-Icon, obwohl das Rebranding bereits im Juli 2023 stattfand. Solche Änderungen sollten Sie bemerken und rechtzeitig nachziehen.

Beispiel für einen E-Mail-Footer von Beefree mit dem alten Twitter-Logo

Quelle: Beefree

Gehen Sie vorsichtig mit Witzen um

Ein passender Witz kann für Ihre Marke Wunder wirken und manchmal sogar zu ihrem Markenzeichen werden. Berücksichtigen Sie Ihren Markenstil und Ihr Publikum, um zu entscheiden, welche Art von Humor passt (und ob Sie überhaupt Humor brauchen). Führen Sie A/B-Tests durch und werten Sie die Ergebnisse aus, bevor Sie Witze in Ihre E-Mail-Footer aufnehmen.

Hier 2 gelungene Beispiele zu diesem Tipp:

  • Threadheads wählt einen gewagteren Ansatz (der in diesem Fall aber zum Stil der E-Mails und zur Positionierung der Marke passt).

Beispiel für einen E-Mail-Footer von Threadheads mit dem Witz „Nein, wir weinen nicht. Du weinst.“

Quelle: Really Good Emails

  • Der E-Mail-Footer von Surreal dagegen hat einen neutraleren Ton und ein cleveres Wortspiel – das passt womöglich besser zu einem breiten Publikum.

Beispiel für einen E-Mail-Footer von Surreal mit dem Wortspiel „Too much cereal in your inbox?“ (Zu viel Müsli im Posteingang?)

Quelle: Really Good Emails

Teilen Sie Ihre Mission

Statistiken zeigen, dass rund 64 % der Verbraucher es schätzen, wenn Marken ihren Zweck offen benennen. Widmen Sie im Footer ein oder zwei Sätze den Werten und Zielen Ihrer Marke, wie Koala Eco es in seinem E-Mail-Footer tut. Das kann Ihre Glaubwürdigkeit steigern und Abonnenten anziehen, denen so etwas wichtig ist (und die Ihre Werte vielleicht sogar teilen).

Beispiel für einen E-Mail-Footer von Koala Eco mit Mission und Werten der Marke

Quelle: Really Good Emails

Sorgen Sie mit einer Bewertungsskala für etwas Interaktivität im Footer. Das kann ganz unterschiedlich aussehen, zum Beispiel:

  • einfache Zahlen
  • Smileys
  • Daumen hoch / Daumen runter
  • Sterne

Lassen Sie Abonnenten ihre Meinung zu Ihren Kampagnen sagen: was ihnen gefällt und was Sie verbessern sollten. So erhalten Sie direktes, wertvolles Feedback, ohne eine eigene Umfrage-E-Mail gestalten zu müssen.

Hier ein gelungenes Beispiel von Withings: Der Footer enthält eine Skala aus 5 Smileys, die jeweils eine andere Emotion ausdrücken.

Beispiel für einen E-Mail-Footer von Withings mit einer Umfrage in Form von Smileys

Quelle: Really Good Emails

Fügen Sie weitere CTAs hinzu

Machen Sie Ihren Newsletter-Footer zum Schluss mit mehreren Handlungsaufforderungen noch lebendiger und interaktiver! Zum Beispiel:

  1. Fügen Sie ein Menü mit den verschiedenen Bereichen Ihrer Website hinzu.
  2. Laden Sie Empfänger ein, Ihren neuesten Blogbeitrag zu lesen, und ergänzen Sie einen Button mit Link.
  3. Kombinieren Sie mehrere Optionen nahtlos (etwa ein Menü und einen Empfehlungslink).

Als Beispiel hier der E-Mail-Footer von Kurk mit einem Menü aus Buttons.

Beispiel für einen E-Mail-Footer von Kurk mit einem kleinen Menü aus 3 CTA-Buttons

Quelle: Really Good Emails

Fazit

Selbst der einfachste Footer braucht einen professionellen Ansatz, um zu wirken. Mit diesen Tipps gestalten Sie einen Footer, der Ihrem Newsletter mehr Interaktion bringt:

  • nehmen Sie immer die wichtigsten Angaben auf, etwa Postanschrift, Kontaktdaten sowie Links zu Einstellungen und zur Abmeldung
  • sorgen Sie für Wiedererkennung, indem Sie den Footer im Design Ihrer Marke gestalten
  • fügen Sie Social-Media-Links hinzu, um mehr Menschen zu erreichen
  • halten Sie Ihre E-Mail-Footer schlicht, ohne überflüssige Elemente
  • bitten Sie Abonnenten um Feedback und Weiterempfehlungen, um Ihren Social Proof zu stärken
  • teilen Sie Werte, Mission und Ziele Ihrer Marke
  • optimieren Sie Ihre E-Mail-Footer für Mobilgeräte und aktualisieren Sie sie regelmäßig
  • setzen Sie Witze und Wortspiele ein, ohne es zu übertreiben

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