KI im E-Mail-Marketing: 11 Tipps von Experten
„Was ist der größte Vorteil, den Ihnen KI im E-Mail-Marketing gebracht hat?“ Diese Frage haben wir Spezialisten gestellt, die seit Jahren im E-Mail-Marketing arbeiten. Das erwartet Sie in diesem Artikel:
- 5 Gründe, warum Sie an KI nicht mehr vorbeikommen;
- 11 KI-Erkenntnisse von 8 Experten;
- 10 praktische Tipps für den Einsatz von KI in Ihrem E-Mail-Marketing;
- 3 Prognosen zur Regulierung von KI im E-Mail-Marketing.
Warum Sie an KI nicht mehr vorbeikommen
Laut einer aktuellen Umfrage von IBM profitiert 1 von 2 Unternehmen bereits vom Einsatz von KI-Tools. Die größten Vorteile: Kosteneinsparungen und Effizienz (54%), bessere IT- und Netzwerkleistung (53%) sowie ein besseres Kundenerlebnis (48%). Im Jahr 2023 ist ziemlich klar: KI ist für das E-Mail-Marketing kein optionales Extra mehr, sondern wird zur Notwendigkeit.
Hier sind 5 zentrale Gründe, warum Sie im E-Mail-Marketing an KI nicht mehr vorbeikommen:
- Mit der Konkurrenz Schritt halten. KI wird in der Geschäftswelt immer selbstverständlicher, und das E-Mail-Marketing bildet keine Ausnahme. Wer KI nicht einsetzt, riskiert, bei Effizienz, Innovation, Kundenzufriedenheit und Gesamtleistung hinter die Konkurrenz zurückzufallen.
- Effizienz und Tempo steigern. Einer der größten Vorteile von KI: Sie automatisiert komplexe Aufgaben und macht sie schlanker. Mit KI können Unternehmen riesige Datenmengen schnell auswerten, A/B-Tests in großem Stil durchführen, Inhalte generieren und vieles mehr. Von Hand wären solche Aufgaben viel zu zeitaufwendig und teuer.
- Kosten senken. KI kann zum Beispiel wiederkehrende Aufgaben automatisieren, etwa Follow-up-E-Mails verschicken oder Zielgruppen segmentieren – Arbeiten, die sonst viel Handarbeit erfordern. So können Unternehmen Personalkosten sparen und Ressourcen in strategischere Vorhaben stecken.
- Sich auf die Erwartungen der Kunden einstellen. Ob bewusst oder nicht: Verbraucher gewöhnen sich an KI-gestützte Erlebnisse. Sie erhalten personalisierte Empfehlungen, chatten mit Chatbots, bekommen hilfreiche Benachrichtigungen und so weiter. Setzt sich dieser Trend fort, erwarten Kunden solche Erlebnisse zunehmend von allen Unternehmen und auf allen möglichen Kanälen (auch per E-Mail).
- Neue Funktionen einführen. Algorithmen des maschinellen Lernens liefern zum Beispiel prädiktive Analysen und intelligente Automatisierung – Möglichkeiten, die ohne KI kaum denkbar sind. Ein Beispiel ist die KI-gestützte Optimierung der Versandzeit: E-Mails gehen genau dann raus, wenn die Kunden am aktivsten sind.
Jedes Unternehmen ist anders, aber einen Weg, Ihr E-Mail-Marketing mit KI-Tools auf ein neues Level zu heben, finden Sie ganz sicher.
Wie KI Ihnen schon heute hilft: Tipps und Expertenrat
In diesem Abschnitt haben wir unsere Tipps mit den Ratschlägen von E-Mail-Marketing-Profis kombiniert. Das können Sie 2023 mit KI-Tools erreichen (die Liste ist nicht vollständig):
Bildgenerierung
KI-Tools erstellen einzigartige, ansprechende Bilder, die E-Mail-Kampagnen deutlich aufwerten. Auf dem Markt gibt es jede Menge Tools – die bekanntesten sind wohl DALL·E 2, Stable Diffusion und Midjourney.

Ich persönlich bin ein großer Fan dessen, was generative KI mit Bildern anstellen kann. Es geht darum, Wirkung zu erzielen – und genau die Bilder zu bekommen, die man sich vorstellt. Für ein Gemälde meiner Frau habe ich eine (Vor-)Visualisierung erstellt – als kreatives Nebenprojekt. Und es wurde gleich auf der ersten Ausstellung verkauft. #bigsuccess
Für Markeninhalte: mehrere Versionen für verschiedene Segmente erstellen. Am ambitioniertesten ist das Projekt Generative Personalisation mit Sven und Ernst von Manadad.
Jordie van Rijn, unabhängiger Berater für E-Mail-Marketing und eCRM
Sie möchten generative KI in Ihren E-Mails ausprobieren? Blocks, unser No-Code-E-Mail-Builder mit Drag-and-drop, bietet genau diese Funktion! Folgen Sie einfach diesen Schritten:
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Registrieren Sie sich im kostenlosen Tarif (oder melden Sie sich an, falls Sie schon ein Konto haben).
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Wählen Sie eine E-Mail-Vorlage aus der Galerie oder beginnen Sie bei null.

- Klicken Sie auf das Bild in Ihrer E-Mail und dann im Einstellungsbereich rechts auf seine Vorschau, um das Bildzentrum zu öffnen. Wechseln Sie zum Tab „KI“ und geben Sie Ihren Prompt ein. So einfach ist das.

Optimierung der Versandzeit
Mit der Optimierung der Versandzeit hat KI die Wirkung von E-Mail-Kampagnen deutlich verbessert. Tools wie Iterable oder Emarsys analysieren mit KI das bisherige Verhalten jedes Empfängers und ermitteln, wann er eine E-Mail am wahrscheinlichsten öffnet. Dabei fließen viele Faktoren ein: die Zeitzone des Empfängers, die Uhrzeiten, zu denen er üblicherweise seine E-Mails liest, und sogar die Wochentage, an denen er am aktivsten ist.
Außerdem lernen KI-Tools ständig dazu und verfeinern ihre Prognosen anhand des aktuellen Nutzerverhaltens. So ermöglicht KI eine Personalisierung, die von Hand praktisch nicht zu erreichen wäre.
Diese Funktion ist nicht neu, und es sieht so aus, als würde die Optimierung der Versandzeit bald auch die Absichten der Nutzer berücksichtigen. Wenn wir uns auf die Daten des Nutzers, das Verhalten anderer Nutzer und den Kontext aktueller Ereignisse stützen, können wir den Versandzeitpunkt für ein bestimmtes Angebot viel genauer bestimmen.
Brainstorming
Wer regelmäßig Unmengen an E-Mails erstellt, steht irgendwann vor dem Problem, dass ihm nichts mehr einfällt: Alle Ideen wirken abgedroschen, langweilig oder schwer umsetzbar. Genau hier kann KI einspringen.
Tools wie ChatGPT und Jasper AI helfen beim Brainstorming: Sie bringen einen frischen Blickwinkel ein und liefern Ideen, auf die ein Team vielleicht nicht gekommen wäre. Ein Marketingteam kann dem KI-Tool zum Beispiel Daten zu erfolgreichen früheren E-Mail-Kampagnen geben, und das Tool schlägt auf dieser Grundlage ähnliche Ideen für künftige Kampagnen vor. Zudem liefern diese Tools in kurzer Zeit zahlreiche Ideen, sodass Sie Konzepte schnell durchspielen und verfeinern können.
Wenn Sie Informationen über frühere Kampagnen nicht mit der KI teilen möchten, nennen Sie dem Tool einfach alle Details, die es beim Brainstorming berücksichtigen soll: Betreff, Länge, Tonalität, Zielgruppe und Art des Inhalts.
So könnte Ihr Gespräch aussehen:

Als ich meine Inhalte (Betreffzeile und Text) in einem A/B-Test gegen KI antreten ließ, habe ich festgestellt, dass KI-Texte per Copy-and-paste die Ergebnisse noch nicht verbessern. Trotzdem hilft mir KI. Erstens bei der Ideenfindung: Als Beraterin habe ich kein Team zum Brainstormen, und da springt die KI ein. Zweitens spart sie Zeit: Pro E-Mail spare ich im Schnitt etwa eine Stunde und habe mehr Zeit für Strategie und Analyse. Drittens nutze ich sie inzwischen für schnelle Antworten – eine enorme Zeitersparnis.
Ich glaube, dass KI immer besser wird. Wenn ich als Beraterin bei Aufgaben wie dem Brainstorming Stunden einspare, bleibt mehr Zeit für das, was für meine Kunden am wichtigsten ist: Strategien, die Umsatz bringen. Unternehmen, die KI nutzen, arbeiten im E-Mail-Marketing effizienter, erstellen mehr E-Mails in kürzerer Zeit und erzielen so zusätzlichen Umsatz.
Recherche
KI-Tools lassen sich auch einsetzen, um Informationen zu sammeln und auszuwerten und so wertvolle Erkenntnisse für das E-Mail-Marketing zu gewinnen. KI-gestützte Web-Scraping-Tools wie Zyte ziehen große Datenmengen aus verschiedenen Online-Quellen. So lassen sich etwa Websites der Konkurrenz, soziale Netzwerke und Branchenblogs auswerten, um aktuelle Trends, beliebte Keywords und wirksame Marketingstrategien zu erkennen.
Außerdem können Sie Tools mit direktem Internetzugang nutzen (zum Beispiel Bing oder die Beta-Version von ChatGPT 4), um die benötigten Daten zu finden. Sie können diesen Tools auch Informationen zu Ihren bisherigen Kampagnen geben und sie nach den Mustern suchen lassen, die diese Kampagnen erfolgreich gemacht haben. Natürlich sollten Sie alles überprüfen, was KI-Tools Ihnen liefern – trotzdem sparen Sie so enorm viel Zeit.
Ich nutze KI für die Recherche – zum Beispiel für die Top 8 Vorteile beruflicher Weiterbildung für Lehrkräfte (für eine Kampagne, die Anmeldungen zu einer Konferenz für Lehrkräfte bringen sollte). Das spart mir Zeit; die Ergebnisse verwende ich dann für Message Maps und die Texte der E-Mail-Kampagnen.
Jeanne Jennings, E-Mail-Marketing-Strategie: Beraterin, Trainerin, Speakerin und Buchautorin
Prädiktive Analysen
KI kann vorhersagen, wie Kunden auf verschiedene E-Mail-Marketing-Strategien reagieren. Tools wie Adobe Marketo Engage und Einstein von Salesforce werten frühere Interaktionen und zahlreiche weitere Datenpunkte aus, um das Kundenverhalten zu prognostizieren. Das ist ein enormer Vorteil: Sie können Ihre E-Mail-Kampagnen auf diese Prognosen zuschneiden und so mehr Engagement und höhere Konversionsraten erzielen.
Wenn Sie mögliche Probleme erkennen, bevor sie akut werden (zum Beispiel ein hohes Abwanderungsrisiko), können Sie frühzeitig gegensteuern und mehr Kunden halten.
Das Entscheidende an KI in der prädiktiven Analyse ist die Möglichkeit, viele Hypothesen aufzustellen und sie extrem schnell in der Praxis zu testen. Mit KI werden neue Analysetools Nutzern deutlich relevantere Angebote machen und Unternehmen Feedback für Produktänderungen liefern. Bis es so weit ist, müssen wir uns aber noch ein wenig gedulden.
Personalisierung
Personalisierte E-Mails erzielen 6-mal höhere Transaktionsraten als Standard-E-Mails. Hier kann KI den Prozess deutlich verbessern. KI-Tools wie Optimizely oder Dynamic Yield werten große Mengen an Kundendaten aus und liefern hochgradig personalisierte E-Mail-Inhalte. Sie erfassen das Verhalten und die Vorlieben einzelner Kunden, etwa Browserverlauf, Kaufhistorie und Reaktionen auf frühere E-Mails, und passen künftige E-Mails daran an.
Das können solche Tools:
- Produkte empfehlen, die denen ähneln, die sich der Kunde bereits angesehen oder gekauft hat;
- die Betreffzeile personalisieren, etwa mit dem Namen des Kunden oder einem Produkt, für das er sich zuletzt interessiert hat;
- die Versandzeit personalisieren, je nachdem, wann ein Kunde am ehesten reagiert.
Großartig – wir nutzen KI bisher für Content-Ideen, das Testen von Varianten, die Optimierung der Versandzeit, Testläufe und dynamische Produktempfehlungen in E-Mails! Ich bin gespannt auf die neuen Entwicklungen in diesem Bereich und darauf, wie sie Marketern helfen, mehr zu erreichen und ihre Kampagnen noch persönlicher zu gestalten 😀
Den größten Vorteil sehen wir darin, dass die erste Ideenfindung und die zusätzliche Personalisierung die Kampagnen für jeden einzelnen Abonnenten wirklich relevant machen.
Kate Barrett, Inhaberin/Geschäftsführerin von eFocus Marketing
Wir nutzen KI schon ziemlich lange – lange bevor sie zum Trend wurde. Zum Beispiel Salesforce Einstein für hyperpersonalisiertes E-Mail-Marketing, das sich danach richtet, was für den einzelnen Abonnenten relevanter ist, oder Adobe SenseiAI, um nur einige zu nennen.
Jetzt, da KI durch das rasante Wachstum von ChatGPT im Mainstream ankommt, setzen immer mehr Marken sie ein – vor allem, um viele Content-Varianten zu erstellen, sie zu testen und zu sehen, was mehr Aufmerksamkeit bekommt.
E-Mail-Texte schreiben
KI-Tools für Copywriting wie ChatGPT und Jasper erstellen auf Basis Ihrer Angaben hochwertige, ansprechende E-Mail-Texte. Sie geben zum Beispiel Informationen zu einem Produkt oder einer Dienstleistung ein, und das Tool liefert eine überzeugende Produktbeschreibung, einen starken Call-to-Action oder eine fesselnde E-Mail.
Noch ein Pluspunkt: Mit solchen Tools können Sie denselben E-Mail-Text an verschiedene Zielgruppen, Tonalitäten und andere Merkmale anpassen. KI-Tools haben (noch) keine Seele – sie werden also nicht sauer, wenn Sie sie um Änderungen am Text bitten.
Im Beispiel unten haben wir ChatGPT gebeten, sich als E-Mail-Marketer einer Streaming-Plattform für Filme auszugeben, die ihren Abonnenten eine neue Funktion (einen gemeinsamen Modus) ankündigt. Die Aufgabe: die Abonnenten in Altersgruppen einteilen und die Überschriften auf jedes Segment zuschneiden. Das kam dabei heraus:

Wir nutzen ChatGPT recht häufig für E-Mail-Texte. Es ist großartig, um neue Ideen für Tests zu finden oder Texte für verschiedene Zielgruppen umzuschreiben. Vor Kurzem habe ich angefangen, damit Betreffzeilen anhand der Öffnungsrate zu analysieren, und möchte dafür bald die neuen Plugins ausprobieren. Ich sehe in KI viele Chancen und bin gespannt, was wir damit erreichen können.
Kristin Dean, E-Mail-Marketing-Managerin bei Universal Companies
Wenn Sie den Prozess noch einfacher gestalten möchten, probieren Sie den KI-Assistenten von Blocks aus. Er funktioniert ähnlich wie ChatGPT, nur direkt im Editor, und hilft Ihnen bei allen Textaufgaben. So funktioniert es:
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Um den KI-Assistenten zu öffnen, melden Sie sich bei Ihrem Blocks-Konto an und öffnen eine beliebige Vorlage. Als Beispiel haben wir die Vorlage Entschuldigungs-E-Mail genommen.
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Klicken Sie im rechten Bereich auf die Schaltfläche mit dem eckigen Gesicht.

- Wählen Sie je nach Aufgabe eine der vordefinierten Rollen oder legen Sie selbst eine an. Zu den verfügbaren Rollen gehören derzeit Generator für Betreff und Preheader, Übersetzer, Texter, Korrektor, Marketer, Programmierer und Psychologe.

- Sobald Sie dem KI-Assistenten eine Rolle zugewiesen haben, geben Sie Ihre Aufgabe ein und lassen den Assistenten seine Arbeit machen.

Betreffzeilen optimieren
Für 64% der Menschen entscheidet die Betreffzeile darüber, ob sie eine E-Mail öffnen oder löschen. Selbst die beste E-Mail sieht niemand, wenn Sie nicht die Aufmerksamkeit der Leser gewinnen und sie zum Öffnen bewegen. Zum Glück kann KI helfen.
Manche KI-Tools (zum Beispiel Phrasee) nutzen Verarbeitung natürlicher Sprache und maschinelles Lernen, um überzeugende Betreffzeilen für Ihre Zielgruppe zu erstellen:
- Diese Plattformen generieren zahlreiche Varianten mit unterschiedlichen Emotionen und Dringlichkeitsstufen und sagen anhand früherer Kampagnen voraus, wie gut sie wirken. Dieser automatisierte Prozess ersetzt Rätselraten und manuelles Testen, spart Zeit und verbessert die Ergebnisse.
- Außerdem bleiben solche Tools der Markenstimme treu und passen die Betreffzeilen an Ihren Stil an. Wer KI zur Optimierung der Betreffzeilen einsetzt, kann die Leistung seiner E-Mail-Kampagnen also deutlich steigern.
Wenn Sie eine einfachere Lösung suchen, greifen Sie auf den KI-Assistenten von Blocks, ChatGPT oder ein anderes Tool für generative KI zurück. Beschreiben Sie einfach die Zielgruppe, das Hauptthema der E-Mail und alle weiteren wichtigen Details – fertig. So kann das aussehen:

Hilfe bei Excel | Ideen für Betreffzeilen | Bearbeitung von Social-Media-Posts | Immer dann, wenn mir kein Anwendungsfall einfällt.
Hillel Berg, CEO und Gründer von Hillel Berg Email Marketing Consultants
A/B-Tests
Rund 59% der Unternehmen führen A/B-Tests für ihre E-Mail-Kampagnen durch. Gleichzeitig liefert nur 1 von 8 A/B-Tests signifikante Ergebnisse. Das Fazit liegt nahe: Wer A/B-Tests regelmäßig von Hand durchführt, verschwendet vermutlich viel Zeit und Mühe, ohne große Veränderungen zu sehen. KI kann diesen Prozess jedoch grundlegend verändern.
Mit Tools wie Optimizely und Kameleoon führen Sie fortgeschrittene A/B-Tests durch. Das gilt für jeden Aspekt: Überschriften, Inhalte, Bilder, CTAs und Layouts. Dank maschinellem Lernen lernt die KI aus jedem Test und schickt Ihren Abonnenten die Variante, die besser abschneidet.
Wenn Sie generative KI, die mehrere Varianten von Texten, CTAs, Bildern und anderen E-Mail-Elementen erstellt, mit einem Tool kombinieren, das A/B-Tests automatisiert, erzielen Sie voraussichtlich mehr Engagement – ganz ohne zusätzlichen Aufwand.
Die wichtigsten Anwendungsfälle aus unserer Sicht:
- Hyperpersonalisierung mit Content-Varianten für jeden einzelnen Abonnenten statt nur für Segmente.
- A/B-Tests in großem Maßstab mit unterschiedlichen Text- und Bildansätzen, um die richtige Kombination zu finden.
- Trendprognosen (für Produkte und Dienstleistungen) auf Basis von Datenanalysen.
Bereinigung der E-Mail-Liste
KI vereinfacht es, eine E-Mail-Liste sauber zu halten. ZeroBounce zum Beispiel analysiert E-Mail-Adressen mit maschinellem Lernen und vergibt je nach Aktivität eine Bewertung von 1-10. So erkennen Sie inaktive und ungültige Adressen und entfernen sie aus Ihrer Versandliste.
Diese Funktion ist vor allem für große Anbieter relevant, die riesige Datenmengen aus verschiedenen Quellen verarbeiten. KI kann ihnen den Weg zu wirksamer Kommunikation weisen und Anbietern (ESPs) helfen, hochwertige Technologien für Unternehmen zu entwickeln.
Rechtlicher Hinweis
Wir sind keine Rechtsexperten, sehen aber einige Bereiche, in denen KI-Tools in naher Zukunft reguliert werden könnten:
- Datenschutz und Einwilligung. Je besser KI personenbezogene Daten auswertet, desto strengere Vorschriften könnte es dafür geben, wie KI Daten nutzen darf – gerade im E-Mail-Marketing. Die Einwilligung ist dort wegen der DSGVO und anderer Datenschutzgesetze schon heute zentral, und diese Regeln könnten weiter verschärft werden, damit KI Daten nicht missbraucht oder Grenzen überschreitet.
- Urheberrecht. Bislang gibt es keine Gesetze, die die Urheberschaft im Bereich KI regeln. Bilder, die Sie mit Midjourney, Stable Diffusion oder DALL·E 2 generieren, dürfen Sie zum Beispiel in Ihren Werbekampagnen verwenden. Allerdings verklagen einige Marken und Künstler bereits Anbieter von Bildgeneratoren, weil diese KI-Tools ohne Zustimmung mit ihren Werken trainieren. Deshalb könnte es bald Regelungen zum Urheberrecht geben.
- Haftung. Schließlich könnten Gesetze festlegen, wer verantwortlich ist, wenn ein KI-Tool einen Fehler macht – etwa eine unangemessene E-Mail verschickt oder auf andere Weise Schaden anrichtet. Ist es der E-Mail-Marketer, der das Tool genutzt hat, das Unternehmen, das die KI entwickelt hat, oder die KI selbst? Eine komplexe Frage, die das Rechtssystem wohl zu beantworten versuchen wird.
Letztlich sollen solche Regelungen Verbraucher schützen, für Fairness sorgen und das Vertrauen ins digitale Marketing erhalten. Als E-Mail-Marketer sollten wir diese rechtlichen Entwicklungen im Blick behalten und unsere Arbeitsweise entsprechend anpassen.
Fazit
KI-Tools sind ein wirkungsvoller Weg, Ihr E-Mail-Marketing zu verbessern. Zu den Vorteilen gehören: mit der Konkurrenz Schritt halten, Effizienz und Tempo steigern, Kosten senken, sich auf die Erwartungen der Kunden einstellen und neue Funktionen einführen.
Dabei kann KI Ihnen helfen:
- Bildgenerierung (Blocks, Midjourney, Stable Diffusion, DALL·E 2)
- Optimierung der Versandzeit (Iterable, Emarsys)
- Brainstorming (ChatGPT, Jasper)
- Recherche (Zyte, Bing, ChatGPT 4)
- Prädiktive Analysen (Adobe Marketo Engage, Einstein von Salesforce)
- Personalisierung (Optimizely, Dynamic Yield)
- Texte schreiben (Blocks, ChatGPT, Jasper)
- Betreffzeilen optimieren (Phrasee, ChatGPT)
- A/B-Tests (Optimizely, Kameleoon)
- Bereinigung der E-Mail-Liste (ZeroBounce)
Sie möchten KI-generierte Bilder oder E-Mail-Texte in Ihrer nächsten Kampagne ausprobieren? Registrieren Sie sich bei Blocks im kostenlosen Tarif und legen Sie los!