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Umfrage-E-Mails: 14 Beispiele für mehr Kundenfeedback

· Blocks team · 17 Min. Lesezeit

In der schnelllebigen Geschäftswelt ist Kundenfeedback Gold wert. Und einer der einfachsten Wege, es zu sammeln, sind Umfrage-E-Mails. Die typische Rücklaufquote von Umfragen liegt bei rund 30 % – mit der richtigen Taktik lässt sich dieser Wert aber steigern.

Dieser Artikel taucht tief in die Welt der Umfrage-E-Mails ein: warum sie wichtig sind, wie sie aufgebaut sind, welche Best Practices gelten und wie Sie eine überzeugende Umfrage-E-Mail gestalten. Wir zeigen Ihnen alle Techniken, mit denen Sie Umfrage-E-Mails und Betreffzeilen erstellen, die funktionieren (oder bestehende verbessern).

Was ist eine Umfrage-E-Mail?

Umfrage-E-Mails enthalten eine Reihe von Fragen, mit denen Sie wertvolles Feedback von Abonnenten, Kunden oder Mitarbeitenden einholen. Ein Einzelhändler könnte seinen Kunden zum Beispiel eine Umfrage-E-Mail zu ihrem Einkaufserlebnis schicken. Darin könnte er nach der Zufriedenheit mit der Produktqualität, der Lieferzeit und dem Kundenservice fragen.

Eine typische Umfrage-E-Mail kann so aussehen:

Umfrage-E-Mail von Withings

Quelle: Really Good Emails

6 Gründe, warum jedes Unternehmen Umfrage-E-Mails braucht

Darum sollten Sie Kundenfeedback als Teil Ihrer E-Mail-Marketing-Strategie sammeln (falls Sie es nicht schon tun):

  1. Kundenbindung. Umfrage-E-Mails eröffnen einen Dialog mit Kunden und zeigen ihnen, dass sie Ihnen wichtig sind. So können Sie Kunden direkt einbinden und Beziehungen aufbauen, indem Sie nach ihren Gedanken, Vorschlägen und Kritikpunkten fragen. Solche E-Mails fördern die Loyalität – und damit eine höhere Kundenbindungsrate und einen höheren Customer Lifetime Value.
  2. Datenbasierte Entscheidungen. Mit den Antworten aus Umfrage-E-Mails treffen Sie fundierte Geschäftsentscheidungen: Sie verbessern ein Produkt, optimieren Ihren Service oder richten Ihr Marketing stärker an den Bedürfnissen Ihrer Kunden aus.
  3. Produktverbesserung. Das Feedback liefert Ihnen wichtige Erkenntnisse darüber, was Kunden von Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung halten. So können Sie Ihr Angebot auf Basis echter Kundenmeinungen verfeinern und sicherstellen, dass es wettbewerbsfähig bleibt und zu den Bedürfnissen Ihrer Kunden passt.
  4. Leistungsvergleich. Umfrage-E-Mails können Teil Ihrer Marktforschung sein und zeigen, wo Ihr Unternehmen im Vergleich zu Wettbewerbern oder Branchenstandards steht. So erkennen Sie Lücken im Wettbewerb und Chancen, Ihre Alleinstellungsmerkmale zu schärfen.
  5. Kundenverhalten vorhersagen. Wenn Sie die richtigen Fragen stellen, erhalten Sie Einblicke in Verhalten, Vorlieben und Kaufmuster Ihrer Kunden. Damit können Sie künftiges Verhalten vorhersagen und Ihre Angebote und Ihr Marketing entsprechend anpassen.
  6. Markenbotschafter gewinnen. Wenn Kunden spüren, dass ihre Meinung geschätzt wird und ihr Feedback etwas bewirkt, empfehlen sie die Marke eher weiter – das fördert organisches Wachstum und stärkt den Ruf Ihres Unternehmens.

Was sollten Sie in Ihrer Umfrage-E-Mail fragen?

Für eine gute Umfrage legen Sie zuerst fest, welches Problem sie lösen soll.

Formulieren Sie danach eine Hypothese. In dieser Phase entwickeln Sie mehrere Ideen, die Ihnen ein klares Bild verschaffen. Vergleichen Sie diese zwei Varianten:

  • „Die Lieferzeit ist für Kunden wichtig“
  • „Die Lieferzeit ist für Kunden X-mal wichtiger als kostenloser Versand“

Welche davon hilft Ihnen, die Situation besser zu verstehen?

Achten Sie darauf, dass Ihre Hypothese nicht zu offensichtlich, aber messbar ist. So verstehen Sie nach der Auswertung, was für Ihre Kunden entscheidend ist und auf welche Leistungen Sie achten sollten.

Steht die Hypothese, wählen Sie die Zielgruppe aus. Statt die E-Mail an alle Abonnenten zu senden, können Sie sie zum Beispiel nur an diejenigen schicken, die schon bei Ihnen gekauft haben.

In dieser Phase müssen Sie sicherstellen, dass das gewählte Problem und die Hypothese genau zu diesem Segment passen.

Jetzt können Sie die Fragen formulieren. Wir haben 4 Arten von Fragen zusammengestellt, die Ihnen bei der Entscheidung helfen:

  1. Kundenzufriedenheit. Das ist einer der häufigsten Zwecke einer Umfrage-E-Mail. Fragen Sie, wie zufrieden der Kunde mit Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung ist und was sich verbessern ließe.
  2. Produktfeedback. Stellen Sie gezielte Fragen zu Ihrem Produkt oder Ihrer Dienstleistung. Welche Funktionen lieben die Kunden? Was könnte verbessert oder ergänzt werden? Am besten eignen sich solche Fragen für E-Mails nach dem Kauf. Dann geben Kunden eher Feedback – egal, ob ihnen der Kauf gefallen hat oder nicht (Menschen teilen ihre Meinung sogar noch lieber, wenn ihnen etwas am Produkt nicht gefällt).
  3. Markenwahrnehmung. Finden Sie heraus, wie Kunden Ihre Marke wahrnehmen. Sehen sie Ihre Marke positiv oder negativ? Wie schneidet Ihre Marke im Vergleich zur Konkurrenz ab?
  4. Net Promoter Score (NPS). Der NPS ist eine einfache Frage danach, wie wahrscheinlich der Kunde Ihr Produkt oder Ihre Dienstleistung einem Freund oder Kollegen empfehlen würde. Diese eine Frage verrät viel über die Kundenloyalität. Außerdem antworten Abonnenten eher, wenn Sie sie nicht mit zu vielen Fragen überhäufen. Befragten, die Ihre Produkte oder Dienstleistungen gern einem Freund empfehlen würden, können Sie Empfehlungs-E-Mails mit genau dieser Möglichkeit schicken.

Natürlich ist diese Liste nicht vollständig. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe, wählen Sie die passenden KPIs und formulieren Sie Fragen, mit denen Sie diese KPIs messen können – dann liefern Ihnen die Antworten reichlich Stoff zum Nachdenken.

So wird Ihre Umfrage perfekt: 6 Tipps

Die perfekte Umfrage-E-Mail zu erstellen, kann einschüchternd wirken – doch keine Sorge. Diese 6 bewährten Tipps führen Sie durch den Prozess:

  1. Das richtige Timing. Analysieren Sie das Verhalten Ihrer Abonnenten und versenden Sie Einladungen zur Umfrage dann, wenn Ihre Zielgruppe am ehesten antwortet.
  2. Zielgruppensegmentierung. Eine Lösung für alle gibt es nicht. Segmentieren Sie Ihre Zielgruppe und passen Sie Ihre Umfragen an die Bedürfnisse jeder Gruppe an.
  3. Testen Sie Ihre Umfrage. Bevor Sie Ihre Umfrage an Tausende Kunden verschicken, testen Sie sie zuerst mit einer kleineren Gruppe. Stellen Sie sicher, dass die Fragen klar sind und die Umfrage einwandfrei funktioniert.
  4. Ein klares Ziel. Jede Umfrage braucht ein klares Ziel. Behalten Sie es beim Formulieren der Fragen im Blick.
  5. Feedbackschleife. Zeigen Sie den Befragten, welche konkreten Veränderungen ihr Feedback bewirkt hat. Das motiviert zur Teilnahme an künftigen Umfragen. Zudem zeigen Unternehmen die Ergebnisse ihrer Umfragen nur selten und lassen ihre Zielgruppe im Unklaren – so können Sie sich von anderen abheben.
  6. Bleiben Sie anonym. Anonymität fördert Ehrlichkeit. Teilen Sie Ihren Empfängern gegebenenfalls mit, dass ihre Antworten anonym bleiben (besonders wenn Abonnenten beschreiben sollen, was ihnen an Ihrem Unternehmen nicht gefällt, oder wenn Fragen sie verunsichern könnten).

Mit diesen Tipps gelingt Ihnen garantiert eine erstklassige Umfrage.

So binden Sie eine Umfrage in eine HTML-E-Mail-Vorlage ein

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Umfrage in Ihre E-Mail einzubinden. Welche die beste ist, hängt von der Länge Ihrer Umfrage und den Vorlieben Ihrer Zielgruppe ab. Das sind Ihre Optionen:

  1. Link zu einer Online-Umfrageplattform. Fügen Sie in Ihre Einladungs-E-Mail einen Link ein, der die Empfänger zu einer Online-Plattform wie SurveyMonkey, Google Forms oder Typeform führt. Damit Abonnenten an Ihrer Umfrage teilnehmen, ergänzen Sie eine kurze Beschreibung mit einem CTA-Button.
  2. Umfragefragen direkt in der E-Mail. Mit HTML-Formularen lassen sich kurze Umfragen direkt in die E-Mail einbetten. Das ist besonders praktisch für kurze Umfragen wie den NPS (mit nur einer Frage). Nutzen Sie Optionsfelder, Kontrollkästchen oder Dropdown-Menüs, damit Empfänger ihre Antworten auswählen können.
  3. Ein Bewertungssystem. Statt einer klassischen Umfrage können Sie ein Bewertungssystem in Ihre E-Mail einbauen. Sammeln Sie Feedback mit Sternebewertungen, Smileys oder Daumen-hoch/Daumen-runter-Symbolen.

So binden Sie mit Blocks eine Umfrage in eine E-Mail ein

Mit Blocks, unserem No-Code-Drag-and-drop-E-Mail-Builder, fügen Sie Umfragen mit wenigen Klicks in E-Mail-Vorlagen ein.

Wenn Sie eine Umfrage mit einer Frage direkt in der Vorlage einbinden möchten, gehen Sie so vor:

  1. Öffnen Sie rechts den Bereich „Blöcke“ und darin „Allgemeine Blöcke“.

So finden Sie „Allgemeine Blöcke“ in Blocks

  1. Suchen Sie „Umfragen“ und wählen Sie eine passende aus. Ziehen Sie sie dann einfach an die gewünschte Stelle der E-Mail und legen Sie sie dort ab.

So binden Sie mit Blocks eine Umfrage in eine E-Mail ein

  1. Jetzt müssen Sie nur noch Text und Farben an den Stil Ihrer E-Mail anpassen (und vergessen Sie nicht, den Buttons Links hinzuzufügen, um die Umfrageergebnisse zu sammeln).

Anpassen der Umfrage an den Stil der E-Mail

Wenn Sie Ihre Umfrage auf einer Online-Umfrageplattform hosten möchten, reichen ebenfalls ein paar Klicks:

  1. Öffnen Sie rechts den Bereich „Blöcke“, klicken Sie auf „Allgemeine Blöcke“ und suchen Sie „Schaltflächen“.

So fügen Sie in Blocks einen Button in eine Umfrage-E-Mail ein

  1. Wählen Sie den gewünschten Button und ziehen Sie ihn in die Vorlage.

Einen Button in eine Umfrage-E-Mail-Vorlage in Blocks einfügen

  1. Gestalten Sie den Button passend zu Ihrer E-Mail und fügen Sie den Link ein, der zur Online-Umfrageplattform führt.

Den Stil des Buttons in einer Umfrage-E-Mail in Blocks ändern

5 Best Practices für Umfrage-E-Mails

Eine meisterhaft gestaltete Umfrage-E-Mail ist wie ein Kunstwerk. Mit diesen fünf Best Practices steigern Sie die Rücklaufquote und sammeln wertvolles Kundenfeedback:

  1. Fassen Sie sich kurz und klar. Halten Sie E-Mail und Umfrage so kurz und einfach wie möglich. Klarheit und Kürze erhöhen die Rücklaufquote.
  2. Personalisieren Sie Ihre E-Mails. Personalisierte Betreffzeilen und E-Mail-Texte steigern das Engagement deutlich. Nennen Sie zum Beispiel den Namen des Empfängers und passen Sie den Inhalt an seine bisherigen Interaktionen mit Ihrer Marke an.
  3. Bieten Sie Anreize. Anreize wie Rabatte oder Gratisgeschenke können die Zahl der Antworten stark erhöhen. Erwähnen Sie jeden Anreiz in der E-Mail. Für höhere Öffnungsraten nennen Sie Anreize am besten schon in der Betreffzeile.
  4. Setzen Sie einen klaren Call-to-Action (CTA). Stellen Sie sicher, dass klar ist, was der Empfänger tun soll. Ob Klick auf den Umfragelink oder Antworten direkt in der E-Mail – Ihr CTA muss unmissverständlich sein.
  5. Zeigen Sie Ihre Marke. Binden Sie Ihr Firmenlogo in den E-Mail-Header ein und bleiben Sie bei einem Farbschema, damit Ihre Marke wiedererkannt wird.

Wenn Sie mehr über Best Practices im E-Mail-Design erfahren möchten, lesen Sie unsere Zusammenfassung der Litmus Live. Mehrere Experten für E-Mail-Design haben dort ihr Wissen und ihre Erfahrung geteilt, und wir haben alles an einem Ort gebündelt.

Betreffzeilen für Umfrage-E-Mails: Ideen und Beispiele

Eine packende Betreffzeile ist der erste Schritt, damit Abonnenten Ihre E-Mail öffnen und lesen. Betreffzeilen sollten kurz und einprägsam sein. Setzen Sie auf Floskeln wie „Wir brauchen Ihre Hilfe“, „Ihre Meinung zählt“ und andere gängige Betreffzeilen für Umfragen, bleibt Ihre E-Mail wahrscheinlich unbeachtet.

Wir möchten Ihnen einen kleinen Schubs in die richtige Richtung geben und haben eine Liste direkt einsetzbarer Betreffzeilen erstellt, mit denen Sie auffallen:

  1. „Ihre Meinung gegen einen 20-%-Gutschein!“ Diese Betreffzeile bietet einen greifbaren Anreiz, sodass der Leser eher klickt und teilnimmt.
  2. „Helfen Sie uns, Produkte zu entwickeln, die Sie lieben“. Diese Betreffzeile zeigt, dass das Feedback des Lesers die Produkte direkt beeinflusst.
  3. „Sie sprechen, wir hören zu – teilen Sie Ihre Meinung“. Diese Betreffzeile versichert dem Leser, dass seine Stimme gehört wird.
  4. „Ihr Feedback = besserer Service“. Hier erkennt der Leser den direkten Zusammenhang zwischen seinem Feedback und einem besseren Service.
  5. „Helfen Sie uns, besser zu werden – kurze Umfrage anbei!“ Diese Zeile nennt den Zweck der E-Mail und versichert dem Leser, dass es nicht viel Zeit kostet.
  6. „Dürfen wir Ihnen ein paar kurze Fragen stellen?“ Diese Betreffzeile ist direkt und respektiert die Zeit des Lesers.
  7. „Haben Sie eine Minute? Helfen Sie uns, besser zu werden“. Diese Betreffzeile erzeugt Dringlichkeit und spricht die Hilfsbereitschaft des Lesers an. Außerdem zeigt sie, dass die Umfrage nicht lange dauert.

Wir haben außerdem Hunderte Umfrage-E-Mails bekannter Marken durchgesehen, damit Sie von den Besten lernen können. Hier sind 11 Betreffzeilen für Umfrage-E-Mails, die uns am besten gefallen haben:

  1. Eine Sekunde Zeit? Wir haben eine kurze Frage. (Food52)
  2. Gefällt es Ihnen? Sagen Sie es uns (Michael Kors)
  3. ✅ UMFRAGE: Wie fanden Sie die Februar-Box? (CatLadyBox)
  4. Sagen Sie uns Ihre Meinung und sichern Sie sich 15 % Rabatt auf Ihre nächste Bestellung! (Timberland)
  5. Und? ❤️oder 💔 (Daily Harvest)
  6. Liebe auf den ersten Blick? Wir freuen uns auf Ihr Feedback (NYX)
  7. Wenn es um Bewertungen geht … (Boden (UK))
  8. 👍 oder 👎 ? (Stitch Fix)
  9. Wir verschicken nicht oft Umfragen, aber wenn, dann … 😎 (Gentleman’s Box)
  10. Arc-Update | Ihr Feedback = unsere neuen Funktionen (The Browser Company)
  11. Helfen Sie Lonely Planet, unser nächstes Kapitel zu planen 🗺️ (Lonely Planet)

Jetzt haben Sie alles, was Sie brauchen, um sich inspirieren zu lassen und die perfekte Betreffzeile für Ihre E-Mail zu schreiben. Scheuen Sie sich nicht, Ihre Betreffzeilen zu ändern und damit zu experimentieren, bis Sie die richtige gefunden haben.

Vorlagen für Umfrage-E-Mails: Beispiele aus der Praxis

Das Gute an digitaler Kommunikation: Sie steht allen Interessierten offen. Wenn Sie die Newsletter Ihrer Wettbewerber abonnieren und deren E-Mails analysieren, werden Sie in Ihrem Bereich des digitalen Marketings immer versierter.

Durchsuchen Sie Ihren Posteingang nach Wörtern wie „Feedback“, „Umfrage“, „Meinung“ und Ähnlichem – wahrscheinlich finden Sie Beispiele, die einen genaueren Blick lohnen.

Wir möchten Ihnen 14 Beispiele für Umfrage-E-Mails bekannter Marken zeigen, die Sie als Inspiration nutzen können.

Bestimmte Nutzersegmente analysieren

Vermutlich hat Scoot diese Umfrage-E-Mail nur an ein bestimmtes Segment geschickt: an Abonnenten, die die Dienste von Scoot seit X Tagen nicht genutzt haben. Durch diese Segmentierung wird das Kundenfeedback hochwertiger, weil das Unternehmen die Antworten derer auswertet, die tatsächlich etwas zu sagen haben.

Praktisch ist auch, dass sich solche Kampagnen automatisieren lassen: Sie legen einen Trigger an, der die Umfrage-E-Mail an Nutzer verschickt, die seit X Tagen nichts gekauft haben, und sie einmal alle Y Tage versendet.

Betreffzeile: Wir würden uns über Ihre Hilfe freuen.

Beispiel einer Umfrage-E-Mail von Scoot für ein bestimmtes Nutzersegment

Quelle: Really Good Emails

Der CEO lädt zur Umfrage ein

Kommt die E-Mail vom CEO eines Unternehmens, gewinnt sie in den Augen der Abonnenten an Bedeutung. Wie stark sich CEOs tatsächlich an der Auswertung solcher Umfragen beteiligen, lässt sich allerdings schwer sagen. Wahrscheinlich übernehmen andere Fachleute die Aufbereitung und Analyse der Antworten. Doch zumindest einige Rückmeldungen lesen CEOs vermutlich selbst: Wem das eigene Produkt am Herzen liegt, dem ist das wichtig.

Hier eine E-Mail vom CEO von Cometeer:

Betreffzeile: Verraten Sie uns Ihre Meinung?

Umfrage-E-Mail vom CEO von Cometeer

Quelle: Really Good Emails

Um Hilfe bitten

Wenn sich Abonnenten als Teil einer eng verbundenen Community fühlen und einer Marke treu sind, antworten sie eher. Ihre Chancen steigen, wenn Sie die Herausforderungen teilen, vor denen Sie stehen, und erklären, wie Ihnen die Ergebnisse der Umfrage helfen, noch besser zu werden.

Genau das macht Lonely Planet.

Betreffzeile: Helfen Sie Lonely Planet, unser nächstes Kapitel zu planen 🗺️

Umfrage-E-Mail von Lonely Planet mit der Bitte um Hilfe

Quelle: Really Good Emails

Zeigen, was die Umfrage dem Nutzer bringt

Abonnenten nehmen eher an Ihrer Umfrage teil, wenn sie ihren Nutzen verstehen. Die E-Mail von Vimeo verspricht den Nutzern zum Beispiel ein persönliches Set an Tools auf Basis der Umfrageergebnisse.

Betreffzeile: Letzte Chance für den Persönlichkeitstest New Standards For Work

Umfrage-E-Mail von Vimeo, die nach der Umfrage ein persönliches Tool-Set verspricht

Quelle: Really Good Emails

Sie können die Umfrage-E-Mail auch nutzen, um Ihre künftigen Newsletter stärker zu personalisieren. So wissen Abonnenten genau, dass sie nach der Umfrage Inhalte erhalten, die auf ihre Bedürfnisse zugeschnitten sind. Ein gutes Beispiel kommt von Skillshare.

Betreffzeile: Quiz: Finden Sie den perfekten Kurs für Ihre Stimmung

Umfrage-E-Mail von Skillshare für bessere Personalisierung

Quelle: Really Good Emails

Ergebnisse teilen

Abonnenten nehmen oft an Umfragen verschiedener Marken teil, die jeweils eigene Ziele verfolgen – die Ergebnisse bekommen sie aber selten zu sehen. Wenn Sie die Antworten gesammelt und ausgewertet haben, teilen Sie die wichtigsten Erkenntnisse mit den Nutzern: Das kann ihre Loyalität und ihr Engagement bei künftigen Kampagnen steigern.

Sehen Sie sich das Beispiel von Hers an:

Betreffzeile: hier kommt der Tratsch

Umfrageergebnisse in einer E-Mail von Hers

Quelle: Really Good Emails

Das Team von Code Camp hat einen originellen Weg gefunden, Umfrageergebnisse mit seinen Abonnenten zu teilen. Am Ende des Camps fragte es die Kinder, ob ihnen das Camp gefallen hat. Aus den Ergebnissen machte das Team dann E-Mails und schickte sie an die Eltern.

Solche E-Mails erreichen fast garantiert eine hohe Öffnungsrate (welche Eltern überspringen schon E-Mails über das Leben ihrer Kinder?). Außerdem stärkt diese E-Mail wahrscheinlich die Markenbindung.

Betreffzeile: Wir haben Isabella gefragt, wie ihr das Code Camp in Chatswood Public gefallen hat!

Umfrage-E-Mail von Code Camp mit dem Feedback der Kinder zum Camp

Quelle: Really Good Emails

Mit einer Frage beginnen

Wir alle wissen: Eine E-Mail zu überspringen ist viel einfacher, als ihren Inhalt zu erfassen und zu prüfen, ob sie nützlich ist. Doch wenn Ihnen jemand eine einfache, persönliche Frage stellt, die Sie in einer Minute beantworten können, tun Sie es wahrscheinlich.

Betreffzeile: Passt die Brille?

Statt also etwas wie „Teilen Sie Ihr Feedback“ oder „Hinterlassen Sie uns eine Bewertung“ zu schreiben, beginnt EyeBuyDirect seine E-Mail mit einer einfachen Frage: „Passt die Brille?“. Die Frage steht in der Betreffzeile der Umfrage-E-Mail, sodass der Inhalt für die Leser sofort klar ist:

Umfrage-E-Mail von EyeBuyDirect mit der Bitte um eine Bewertung

Quelle: Really Good Emails

Visuell unterstützen

In den meisten Umfrage-E-Mails in unseren Posteingängen dienen Newsletter-Banner und Bilder in den Formularen nur der Optik. In manchen Fällen sind visuelle Elemente jedoch unverzichtbar, wenn Sie genauere Ergebnisse erhalten möchten.

In der Umfrage von Third Love helfen Bilder den Befragten, die Option zu wählen, die am besten zu ihnen passt.

Visuelle Elemente in einer Umfrage von Third Love

Quelle: Really Good Emails

Neuigkeiten teilen und nach inhaltlichen Wünschen fragen

Wenn Sie Nutzer an der Auswahl Ihrer Inhalte beteiligen, antworten sie eher. Außerdem interagieren Abonnenten lieber mit Ihren E-Mails, wenn sie wissen, dass sie das Thema selbst gewählt haben.

Damit die Ergebnisse der Umfrage besser planbar sind, können Sie die Leser zwischen mehreren Optionen wählen lassen – so wie Framer.

Betreffzeile: Was ist neu: Leistungsstarkes Prototyping mit Sticky-Elementen, mehr Scroll-Optionen sowie Tastatur- und Gamepad-Unterstützung

Umfrage-E-Mail von Framer mit der Frage nach inhaltlichen Wünschen

Quelle: Really Good Emails

Fragen, warum Abonnenten Ihre Produkte oder Dienste nicht mehr nutzen

Sie können sich Hunderte Gründe ausmalen, warum Kunden abspringen – sicher wissen werden Sie es nie. Der einzige Weg ist, die Nutzer selbst zu fragen. Natürlich werden viele Ihre E-Mail ignorieren, und manche sagen vielleicht Unangenehmes über Ihr Unternehmen. Trotzdem gibt Ihnen das Stoff zum Nachdenken und hilft, ähnliche Probleme künftig zu vermeiden.

Hier ein Beispiel von Seeso:

Betreffzeile: Sie haben den Stecker gezogen. Und wir sind traurig.

Umfrage-E-Mail von Seeso mit der Frage nach den Gründen für die Abmeldung

Quelle: Really Good Emails

Zusätzlich motivieren

Manchen Nutzern reicht es als Motivation, ihrer Lieblingsmarke beim Besserwerden zu helfen. Doch wenn Sie für die Teilnahme kleine Extras bieten, machen mehr Menschen mit. Nennen Sie Ihr Angebot unbedingt in der Betreffzeile, um mehr Teilnehmer zu gewinnen.

Sehen Sie sich das Beispiel von Nike an.

Betreffzeile: Teilen Sie Ihre Meinung

Umfrage-E-Mail von Nike mit einem zusätzlichen Bonus

Quelle: Nike.com

Neben einem Geschenkgutschein können Sie auch überlegen, wofür Ihre Zielgruppe brennt. So wird Ihr Angebot für die Abonnenten deutlich verlockender.

Die Golden State Warriors luden Basketballfans zum Beispiel zu einer Umfrage ein – mit der Chance, ein Trikot mit Autogramm eines berühmten Basketballspielers zu gewinnen.

Betreffzeile: Smiles Davis, wir möchten Ihre Meinung hören!

Umfrage-E-Mail der Golden State Warriors mit einem besonderen Angebot

Quelle: Really Good Emails

Eine kurze NPS-Umfrage einbauen

Wenn Sie Ihre Abonnenten nicht mit zu vielen Fragen überfordern, aber trotzdem ihre Meinung erfahren möchten, setzen Sie auf eine kurze Umfrage (eine NPS-Umfrage mit einer einzigen Frage genügt). Manche Unternehmen unterschätzen solche Umfragen, doch eine Studie der London School of Economics zeigt: Steigt Ihr NPS um 7 %, wächst Ihr Umsatz um 1 %.

Betreffzeile: Danke + eine kurze Frage

Umfrage-E-Mail von Insurify mit einer NPS-Umfrage

Quelle: Really Good Emails

Fazit

Umfrage-E-Mails sind unverzichtbare Werkzeuge, denn sie liefern wertvolle Erkenntnisse, die Wachstum und Verbesserungen vorantreiben. Eine überzeugende E-Mail zu gestalten, ist eine Mischung aus Kunst und Wissenschaft: Sie brauchen ein genaues Verständnis Ihrer Zielgruppe, klare und prägnante Kommunikation und manchmal einen kleinen Anreiz, der zur Teilnahme bewegt.

Mit diesen Erkenntnissen und den Ideen zur Inspiration sind Sie auf dem besten Weg zu wirkungsvollen E-Mails, die Ihnen die gewünschten Antworten liefern. Und denken Sie daran: Kundenfeedback ist der Kompass, der Ihr Unternehmen zum Erfolg führt.

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