Bestätigungs-E-Mails: Beispiele und Best Practices
Online-Business und E-Commerce sind ohne Bestätigungs-E-Mails kaum vorstellbar. Wer sich auf einer Website registriert oder online etwas kauft, erwartet einen Nachweis, dass alles geklappt hat. Genau dafür gibt es Bestätigungs-E-Mails.
Doch das ist nur die Spitze des Eisbergs. Richtig eingesetzt, können Bestätigungs-E-Mails eine zentrale Rolle in Ihrem Marketing spielen. Und genau darum geht es in diesem Artikel.
Lernen Sie 9 Best Practices und 13 gelungene Beispiele für Bestätigungs-E-Mails kennen und erfahren Sie:
- welche Arten von Bestätigungs-E-Mails es gibt;
- warum Bestätigungs-E-Mails wichtig sind;
- wie Sie eine Bestätigungs-E-Mail schreiben;
- wie Sie eine Bestätigungs-E-Mail versenden;
- wie Sie mit Blocks eine Vorlage für Ihre Bestätigungs-E-Mail erstellen.
Die 5 wichtigsten Arten von Bestätigungs-E-Mails
Bestätigungs-E-Mails unterscheiden sich je nach Zweck und Branche. Danach lassen sich 5 Arten unterscheiden:
1. Bestätigung eines Abonnements. Nachdem Sie einen Newsletter abonniert haben, ist diese E-Mail die erste in Ihrem Posteingang. Sie dient als Begrüßung und bestätigt, dass Sie weitere E-Mails des Unternehmens erhalten möchten.
So begrüßt zum Beispiel Indiegogo neue Kunden in seiner Abo-Bestätigung:

2. Bestätigung einer Registrierung. Diese Nachricht kommt, sobald Sie sich auf einer Website oder in einer App registrieren. Sie enthält die Kontodaten und nennt bei Bedarf weitere Schritte, um die Registrierung abzuschließen.
Hier ein Beispiel für eine Registrierungsbestätigung von Superpeer. Sie heißt den Abonnenten willkommen und bittet ihn, sein Profil zu vervollständigen:

3. Bestellbestätigung. Diese E-Mail erhalten Sie, nachdem Sie online bestellt oder etwas gekauft haben. Die Bestellbestätigung enthält alle wichtigen Angaben – vom Preis und der Menge der Produkte bis zu den Kundendaten und der Lieferadresse. Im Grunde garantiert sie, dass Ihre Bestellung ordnungsgemäß bearbeitet wurde.
Tens zeigt hier ein gelungenes (und sehr ausführliches) Beispiel für eine Bestellbestätigung:

4. Buchungsbestätigung. Mit dieser E-Mail können Sie rechnen, wenn Sie einen Platz (etwa im Flugzeug) oder ein Hotelzimmer reservieren. Sie enthält alle Angaben zu Ihrer Buchung – vom Flugdatum und der Route bis zur Hoteladresse und Zimmernummer.
Die Buchungsbestätigung von American Airlines ist ein hervorragendes visuelles Beispiel:

5. Bestätigung einer Veranstaltungsanmeldung. Diese E-Mail landet in Ihrem Posteingang, nachdem Sie sich für eine Veranstaltung angemeldet haben (etwa eine Liveshow oder ein Webinar). Sie enthält in der Regel Datum und Uhrzeit, den Veranstaltungsort (oder bei Online-Events einen Link) und weitere Angaben.
Ein Beispiel von Eventbrite zeigt, wie eine solche Bestätigung aussehen kann:

Sind Bestätigungs-E-Mails wirklich so wichtig?
Für Verbraucher sind Bestätigungs-E-Mails eindeutig wichtig: Sie belegen, was sie getan haben, und erlauben es, die Details noch einmal zu prüfen. Doch Sie werden überrascht sein, wie wichtig sie auch für Marketer sind.
Bestätigungs-E-Mails werden gern als reine Transaktionsnachrichten abgetan. Dabei können sie zu einem wichtigen Werkzeug Ihrer langfristigen E-Mail-Strategie werden. Dafür gibt es 3 gute Gründe:
- Mit einem Durchschnitt von 60 % haben Bestätigungs-E-Mails eine der höchsten Öffnungsraten aller E-Mail-Arten. Die Erklärung ist einfach: Sie sind die Antwort auf eine bestimmte Handlung. Deshalb werden sie erwartet und nur selten ignoriert.
- Die Bestätigungs-E-Mail ist unter Umständen der allererste direkte Kontakt mit Ihrer Marke. Dann prägt sie den ersten Eindruck und beeinflusst, ob sich Kunden näher mit Ihren Produkten oder Leistungen beschäftigen.
- Über ihren eigentlichen Zweck hinaus können Sie Bestätigungs-E-Mails auch fürs Marketing nutzen! Stellen Sie eine neue Produktlinie vor, fügen Sie einen Rabatt für die nächste Bestellung hinzu oder bieten Sie einen anderen Mehrwert, damit Kunden wiederkommen.
So versenden Sie eine Bestätigungs-E-Mail
Die Vorbereitung von Bestätigungs-E-Mails umfasst mehrere Schritte. Sie unterscheiden sich je nach Plattform ein wenig, doch grundsätzlich lassen sich 3 Phasen unterscheiden:
- Opt-in-Liste anlegen. Legen Sie in Ihrer E-Mail-Software eine Opt-in-Liste an und trennen Sie neue Abonnenten und Kunden von bestehenden. So verstehen Sie Ihre Nutzerbasis besser und können die passenden Bestätigungs-E-Mails auslösen.
- Trigger einrichten. Unterschiedliche Ereignisse erfordern unterschiedliche Reaktionen – genau dafür sind Trigger da. Richten Sie für jede Handlung einen eigenen Trigger ein (zum Beispiel für die Registrierung oder den Checkout).
- E-Mails gestalten und den Prozess automatisieren. Jetzt ist es Zeit, Vorlagen für Bestätigungs-E-Mails zu erstellen! Die Best Practices weiter unten helfen Ihnen dabei. Verknüpfen Sie danach jede E-Mail mit dem passenden Trigger und testen Sie alles gründlich.
Best Practices für Bestätigungs-E-Mails
Wussten Sie, dass 64 % der Verbraucher Bestätigungs-E-Mails als die wertvollsten Nachrichten in ihrem Posteingang bezeichnen? Wenn Sie diese Erwartungen erfüllen wollen, halten Sie sich an die folgenden 9 Best Practices. Damit schreiben Sie eine fehlerfreie Bestätigungs-E-Mail und holen das Maximum aus ihr heraus.
Kommen Sie direkt zur Sache
Vor allem soll eine Bestätigungs-E-Mail wichtige und nützliche Informationen vermitteln. Liefern Sie genau das und machen Sie den Zweck Ihrer E-Mail von Anfang an glasklar.
Sehen Sie sich das Beispiel von Sonder an: Gleich nach dem Öffnen erfahren Sie, warum die E-Mail verschickt wurde.

Fassen Sie die wichtigsten Details zusammen
Diese Regel knüpft an die vorige an. Ihre Bestätigungs-E-Mail muss alle Angaben enthalten, die zu ihrer Art und ihrem Anlass gehören.
Die zusammengefassten Details erfüllen vor allem 2 wichtige Aufgaben:
- sie sind eine zusätzliche Garantie des Unternehmens;
- Kunden können jederzeit selbst alles nachprüfen.
Das zeigt das Beispiel von Billie am besten: Alle nötigen Angaben stehen direkt im Text der E-Mail.

Sprechen Sie Kunden mit Namen an
Statistiken zeigen: Personalisierte E-Mails werden um 82 % häufiger geöffnet als allgemeine. Zum Glück fügen Sie den Namen des Abonnenten bei den meisten modernen ESPs mit wenigen Klicks ein: Statt „Ihre Bestellung wurde bestätigt“ schreiben Sie lieber persönlich „Hallo John Johnson, Ihre Bestellung ist unterwegs!“.
Sehen Sie sich dieses Beispiel von MunchPak an: Der Name des Abonnenten fällt als Erstes ins Auge.

Bedanken Sie sich
Ist es nicht schön, dass sich Kunden für Sie und nicht für die Konkurrenz entschieden haben? Bedanken Sie sich in Ihren Bestätigungs-E-Mails aufrichtig und zeigen Sie, wie sehr Sie die Unterstützung und das Vertrauen Ihrer Kunden schätzen. Schon eine kleine Geste kann viel für Ihr Markenimage tun.
Sehen Sie, wie Uber in seiner Bestätigungs-E-Mail Danke sagt: 2 einfache, höfliche Sätze machen die Nachricht aufrichtig herzlich.

Setzen Sie Markenelemente ein
Zeigen Sie Ihre Marke und Ihren Stil auch in Bestätigungs-E-Mails! Machen Sie selbst eine einfache Transaktionsnachricht unverwechselbar und einprägsam – mit:
- Firmenlogo;
- Maskottchen;
- Farbschema der Marke;
- humorvoller Betreffzeile und Texten, die zur Markenidentität passen.
Warum das wichtig ist? Erstens wird klar, dass die Nachricht von Ihrer Marke kommt und von niemandem sonst. Und zweitens beleben Markenelemente Ihre Vorlagen für Bestätigungs-E-Mails und machen sie viel auffälliger.
Sehen Sie sich dieses Beispiel von Just Eat an. So niedlich war ein Checkout wohl noch nie.

Nennen Sie Ihre Kontaktdaten
Was, wenn etwas schiefgeht – etwa nach dem Checkout ein Fehler auftritt? Oder ein Kunde hat konkrete Fragen und möchte sich an Sie wenden?
Für diesen Fall geben Sie Ihre Kontaktdaten direkt in der Bestätigungs-E-Mail an. Zeigen Sie, dass Sie bereit sind, Probleme zu lösen, und geben Sie Ihren Abonnenten so zusätzliche Sicherheit.
Genau das macht das Beispiel von Krisp: Es nennt eine E-Mail-Adresse für alle Fragen, die aufkommen könnten.

Nutzen Sie CTAs
Klare, direkte Handlungsaufforderungen (CTAs) führen Ihre Abonnenten zum nächsten Schritt. So können CTAs dazu auffordern, das Abonnement zu bestätigen (beim Double-Opt-in) oder die Bestellung zu verfolgen.
CTAs in Ihren Vorlagen für Bestätigungs-E-Mails können außerdem für weitere Interaktion sorgen, zum Beispiel:
- Kunden einladen, weiter auf der Website zu stöbern;
- ihnen vorschlagen, Ihnen in den sozialen Medien zu folgen;
- sie ermuntern, ein Sonderangebot zu nutzen, usw.
Natürlich können Sie auch mehrere CTAs verwenden, wenn einer nicht reicht. Halten Sie die Zahl aber im Rahmen und setzen Sie höchstens 2 Haupt-CTAs ein (genau wie Charlotte Russe in diesem Beispiel).

Achten Sie auf responsives Design
Heute lesen 85 % der Nutzer ihre E-Mails auf dem Smartphone. Ihre Vorlagen für Bestätigungs-E-Mails müssen also mobilfreundlich sein. Ob aufwendig gestaltet oder schlicht: Halten Sie sie immer responsiv und prüfen Sie die Darstellung auf verschiedenen Geräten und Bildschirmgrößen.
Das Beispiel von ASOS zeigt, wie eine mobilfreundliche E-Mail aussehen kann.

Prüfen und korrigieren Sie sorgfältig
Da Ihre Bestätigungs-E-Mail ein sehr wichtiger Kontaktpunkt ist, muss sie fehlerfrei sein. Prüfen Sie den Inhalt Ihrer Vorlage und beseitigen Sie alles, was einen bitteren Beigeschmack hinterlassen könnte – von Grammatik- und Rechtschreibfehlern bis zu defekten Links oder Bildern. Stellen Sie sicher, dass die Vorlage richtig aussieht und funktioniert, bevor Sie sie einsetzen.
Und falls sich doch ein Fehler in Ihre Bestätigungs-E-Mail einschleicht: keine Panik. Geben Sie ihn umgehend zu, schicken Sie Ihren Abonnenten eine aufrichtige Entschuldigung und beheben Sie das Problem so schnell wie möglich.
Vorlagen für Bestätigungs-E-Mails mit Blocks gestalten
Jetzt wissen Sie, wie man Bestätigungs-E-Mails schreibt – Zeit, Ihre eigene zu gestalten! Blocks unterstützt Sie dabei und macht den Prozess so einfach wie möglich. Registrieren Sie sich im kostenlosen Tarif (ohne Zeitlimit, nur mit Limits bei der Zahl der E-Mails und Vorlagen) und erstellen Sie in wenigen Minuten herausragende Vorlagen für Ihre Bestätigungs-E-Mails!

Sie haben die Wahl. Wenn Sie Ihre Vorlage zum Beispiel von Grund auf gestalten möchten, erstellen Sie eine leere E-Mail und füllen sie mit den nötigen Inhalten. Das geht schnell, einfach und intuitiv!

Sie möchten lieber eine fertige Vorlage für Ihre Bestätigungs-E-Mail? Kein Problem! Öffnen Sie einfach die Vorlagengalerie und wählen Sie die Vorlage, die Ihnen am besten gefällt. Laden Sie sie in den Editor und passen Sie sie nach Ihren Wünschen an!

Fazit
Selbst die einfachsten Vorlagen für Bestätigungs-E-Mails verlangen Mühe und Liebe zum Detail. Nutzen Sie ihre Vorteile, um Vertrauen und Loyalität aufzubauen. Diese Kernpunkte sind der perfekte Ausgangspunkt:
- Sprechen Sie Kunden mit Namen an und bedanken Sie sich;
- kommen Sie in der Bestätigungs-E-Mail direkt zur Sache;
- nennen Sie alle nötigen Details;
- zeigen Sie Ihre Marke, damit die E-Mail auffällt und im Gedächtnis bleibt;
- sorgen Sie mit CTAs für weitere Interaktion;
- geben Sie Ihre Kontaktdaten an;
- machen Sie Ihre Vorlagen mobilfreundlich;
- korrigieren und testen Sie Ihre Bestätigungs-E-Mails, bevor Sie sie einsetzen.
Wann immer Sie eine Vorlage für eine Bestätigungs-E-Mail brauchen, steht Blocks Ihnen zur Seite. Registrieren Sie sich kostenlos und gestalten Sie Ihre E-Mail von Grund auf – oder stöbern Sie in der Galerie, wählen Sie eine passende Vorlage und machen Sie sie mit wenigen Anpassungen ganz zu Ihrer eigenen.