Erinnerungs-E-Mails: Leitfaden mit Beispielen und Tipps
Kennen Sie das Gefühl, etwas vergessen zu haben?…
In unserer schnelllebigen Welt ist es nicht leicht, mit der täglichen Informationsflut Schritt zu halten. Manchmal verliert man sogar etwas aus den Augen, auf das man sich eigentlich freut!
Für Unternehmen und Marketer stellt sich damit die Frage: Wie halten Sie Ihre Kunden auf dem Laufenden? Mit der Kraft von Erinnerungs-E-Mails! Sie halten Ihre Abonnenten informiert und können – richtig gemacht – potenzielle Kunden in aktive verwandeln.
Tauchen Sie ein in unseren ausführlichen Artikel: Sie lernen Best Practices für Erinnerungs-E-Mails kennen, lassen sich von kreativen und freundlichen Beispielen inspirieren und erfahren, wie Sie mit Blocks Ihre besten Vorlagen für Erinnerungs-E-Mails gestalten.
5 wichtige Arten von Erinnerungs-E-Mails
Was genau sind Erinnerungs-E-Mails? Wie der Name schon sagt, erinnern sie Abonnenten an etwas Wichtiges, Dringendes oder möglicherweise Interessantes. Nützlich sind sie zum Beispiel in folgenden Situationen:
1. Veranstaltung oder Termin. Ob Liveshow oder Check-in im Hotel – sorgen Sie dafür, dass Ihre Kunden nichts verpassen. Bereiten Sie dafür eine Vorlage für Terminerinnerungen (oder eine „Save the Date“-Vorlage) vor, die Tag, Uhrzeit, Ort und andere wichtige Informationen enthält.
Sehen Sie sich an, wie Apple in seiner Erinnerungs-E-Mail eine bevorstehende Veranstaltung ankündigt.

2. Sales oder zeitlich begrenzte Angebote. Ein befristeter Sale steht vor der Tür? Erinnern Sie Ihre Abonnenten daran und machen Sie sie zu Käufern! Stellen Sie die kommenden Angebote vor und nutzen Sie dynamische Inhalte für mehr Personalisierung.
Besonders nützlich sind Erinnerungs-E-Mails außerdem, wenn Sie:
- einen Sale früher oder später als an einem etablierten Shoppingtag veranstalten (oder sogar einen ganz eigenen Sale ohne besonderen Anlass);
- ein sehr spezielles, exklusives Angebot Ihrer Marke haben.
Hier ein wirkungsvolles Beispiel von GoPro, das einen zeitlich begrenzten Bonus zum Black Friday hervorhebt.

3. Testphase oder Verlängerung des Abonnements. Erinnern Sie Ihre Abonnenten immer daran, wenn die Testphase Ihres Produkts bald endet. Bieten Sie ihnen die Vollversion an und bitten Sie um Feedback.
Dasselbe gilt für die Verlängerung eines Abonnements: Informieren Sie Ihre Abonnenten darüber und fragen Sie, ob sie ihre Daten aktualisieren, den Tarif wechseln oder vielleicht sogar kündigen möchten.
Grammarly liefert ein kreatives und zugleich freundliches Beispiel, das den Kunden über die bevorstehende Verlängerung seines Abonnements informiert.

4. Verlassener Warenkorb. Stellen Sie sich vor: Ein Nutzer besucht Ihre Website, stöbert durch die Produkte, legt sogar einige in den Warenkorb … und kauft am Ende nichts! Immer wenn jemand den Kauf nicht abschließt, ist es Zeit für Erinnerungs-E-Mails.
Dafür gibt es 2 gute Gründe:
- Mit einer Öffnungsrate von fast 40% sind Warenkorb-Erinnerungen Ihre Chance, aus einem potenziellen einen echten Kunden zu machen (schließlich hat er bereits aktives Interesse gezeigt).
- Nebenbei können Sie weitere Produkte vorschlagen! Sonderangebote und „Das könnte Ihnen auch gefallen …“-Listen bringen Kunden womöglich dazu, sogar mehr zu kaufen als geplant.
Hier ein Beispiel von Grove Collaborative, das sowohl den Inhalt des verlassenen Warenkorbs als auch den Bereich „Recommended For You“ zeigt.

5. Weitere Schritte. Manche Vorgänge (etwa eine Bestellbestätigung oder die Einrichtung eines Dienstes) erfordern zusätzliche Schritte. Doch manche Nutzer bleiben auf halbem Weg stehen und gehen nie zum nächsten Schritt über.
Passiert das, erinnern Sie sie an die offene Aufgabe. Zusätzlich können Sie Hilfe anbieten, falls Abonnenten auf Probleme oder Schwierigkeiten stoßen.
Hier zum Beispiel eine Erinnerungs-E-Mail von Google, die den Abonnenten auffordert, das aktualisierte Google Analytics einzurichten.

8 Best Practices für Erinnerungs-E-Mails
Vom Zeitpunkt bis zum Inhalt: Damit Erinnerungs-E-Mails ihre volle Wirkung entfalten, kommt es auf Details an. Sehen wir uns 8 Best Practices an (samt hervorragender Beispiele), mit denen Sie perfekte Erinnerungen gestalten und ihr ganzes Potenzial ausschöpfen.
Achten Sie auf das Timing
Laut Statistik ist der beste Zeitpunkt für eine Erinnerung 48 bis 72 Stunden nach der ersten E-Mail. Der passende Zeitrahmen hängt allerdings von vielen Faktoren ab, darunter Art und Größe Ihres Unternehmens, die Art der Veranstaltung und das Verhalten Ihrer Kunden.
Finden Sie per Analyse heraus, welches Timing für Sie am besten passt:
- Eine zu spät versendete Erinnerung lässt natürlich nicht genug Zeit zum Handeln und verliert jeden Sinn;
- eine zu früh versendete Erinnerung dagegen droht in der Flut anderer E-Mails unterzugehen und in Vergessenheit zu geraten.
Sehen Sie sich diese perfekt getimte Erinnerungs-E-Mail von Misc. Goods Co an, die 48 Stunden vor dem Produktlaunch auf Kickstarter verschickt wurde.

Kommen Sie direkt zur Sache
Da Nutzer nur etwa 9 Sekunden mit einer einzelnen E-Mail verbringen, ist kein Platz für Umschweife. Halten Sie Ihre Erinnerungs-E-Mails geradlinig und vermitteln Sie die Kernbotschaft direkt. Nehmen Sie alle Informationen auf, die Ihre Kunden brauchen, und machen Sie sie auf den ersten Blick sichtbar.
Eine sehr interessante E-Mail von Hims veranschaulicht diesen Rat. Nicht gerade die sanfteste Erinnerung, aber mit Sicherheit eine der direktesten, die wir je gesehen haben.

Personalisieren Sie die E-Mail
Nutzen Sie Personalisierung, um eine tiefere Verbindung zu Ihrem Publikum aufzubauen. Zum Beispiel:
- Personalisieren Sie Ihre Erinnerungs-E-Mail von der Betreffzeile bis zum Schluss. Auf die Personalisierung der Betreffzeile kommen wir später noch zurück.
- Beginnen Sie mit einer passenden Begrüßung und sprechen Sie den Empfänger mit Namen an – förmlich, verspielt oder einfach neutral (je nach Art der Erinnerung und Ihrer Markenidentität).
- Zeigen Sie Angebote, die auf den Vorlieben des Kunden oder zuvor bestellten bzw. angesehenen Produkten beruhen, und nutzen Sie dynamische Inhalte. Das steigert die Interaktion und lässt die E-Mail wirken, als wäre sie genau für diesen einen Abonnenten gemacht.
Sehen Sie sich diese freundliche Erinnerungs-E-Mail von Fullscript an: Sie nennt den Namen des Empfängers gleich in der ersten Zeile und bietet ihm an, seine verschriebenen Medikamente nachzubestellen.

Nennen Sie die Fristen
Sie müssen Ihre Abonnenten an etwas Zeitkritisches erinnern? Zeigen Sie das in Ihren E-Mails. Nennen Sie die Frist oder erstellen Sie gleich eine klare „Save the Date“-Vorlage und bitten Sie den Empfänger direkt, sich Tag und Uhrzeit im Kalender einzutragen.
Und wenn Sie die Dringlichkeit unterstreichen möchten, fügen Sie einen Countdown-Timer hinzu und bewegen Sie Ihre Kunden zum schnellen Handeln! Ein hervorragendes Beispiel von Zapier zeigt, wie das geht.

Geben Sie klare Anweisungen und Hinweise
Das Kundenerlebnis ist ein wichtiges und heikles Thema: Was für Sie selbstverständlich ist, kann für Ihre Abonnenten ein Rätsel sein. Vereinfachen Sie den Ablauf oder geben Sie in Ihren Erinnerungs-E-Mails passende Anleitungen.
So helfen Sie Ihren Kunden, eventuelle Schwierigkeiten zu meistern. Formulieren Sie die Informationen klar und für jeden verständlich – unabhängig von Vorwissen und Erfahrung.
Vielleicht müssen Sie Ihren Abonnenten zum Beispiel erklären, wie sie:
- ein Abonnement verlängern;
- zu einem bestimmten Ort gelangen;
- an einer Onlineveranstaltung teilnehmen (also welche Software oder Website sie nutzen sollen) usw.
Placemakr liefert ein verspieltes und zugleich freundliches Beispiel, das den Empfänger Schritt für Schritt durch den Check-out führt.

Optimieren Sie für Mobilgeräte
Mehr als 82% der US-Bürger nutzen ein Smartphone, und ihre Zahl wächst jedes Jahr. Viele haben ihr Smartphone immer dabei und checken regelmäßig ihre Nachrichten (auch E-Mails).
Sehr wahrscheinlich werden also auch Ihre Erinnerungs-E-Mails auf dem Smartphone gelesen. Deshalb müssen sie responsiv sein und auf Desktop und Mobilgeräten gleichermaßen gut aussehen und funktionieren.
Hier ein Beispiel von DoorDash, das mobilfreundlich und informativ zugleich ist.

Setzen Sie auf CTAs (Calls-to-Action)
Wenn Sie eine schnelle Reaktion des Abonnenten erwarten, bauen Sie einen aktivierenden CTA in Ihre Erinnerungs-E-Mail ein! Hier das kleine Rezept für den perfekten CTA:
- Er weckt Interesse und bewegt den Abonnenten zum Handeln;
- er ist kurz und sagt klar, was der Abonnent tun soll;
- er fällt zwischen den anderen Elementen der E-Mail sofort ins Auge.
Halten Sie CTAs kurz und wählen Sie Formulierungen, die Empfänger zur gewünschten Handlung bewegen. Je nach Art der Erinnerung kann das etwa „Jetzt registrieren“, „Bonus sichern“ oder „Mehr zeigen!“ sein. Und setzen Sie höchstens 2 klare CTAs pro E-Mail ein, damit keine Verwirrung entsteht.
Park Mobile zeigt hier ein fantastisches Beispiel. Gleich nach dem Öffnen begrüßen Sie eine Geschenkkarte und ein CTA mit der Aufschrift „Claim Your Gift“.

Schicken Sie nicht zu viele Erinnerungen
Erinnerungs-E-Mails können für Ihre Strategie entscheidend sein – aber nur, wenn Sie es nicht übertreiben. 1 oder 2 Erinnerungen sind völlig in Ordnung: Sie stören die Abonnenten nicht, und manche Kunden sind sogar dankbar dafür. Eine Flut von E-Mails dagegen dürfte Ihr Publikum nerven oder sogar verärgern.
Analysieren Sie das Verhalten Ihrer Abonnenten und planen Sie Ihre Strategie so, dass Sie sie auf dem Laufenden halten, ohne zu übertreiben. Und bieten Sie natürlich eine Abmeldemöglichkeit an, falls jemand keine E-Mails mehr von Ihnen erhalten möchte.
Erinnerungs-E-Mails mit Blocks gestalten
Wenn Sie ein Tool suchen, mit dem Sie Erinnerungs-E-Mails schnell und einfach erstellen, ist Blocks genau das Richtige! Gestalten Sie die E-Mail von Grund auf oder finden Sie in unserer Vorlagengalerie die ideale Variante – ob für den verlassenen Warenkorb oder als Vorlage für Terminerinnerungen.

Mit Blocks gestalten Sie jede Art von Erinnerung – von der schlichten „Save the Date“-Vorlage bis zum inhaltsreichen, zeitlich begrenzten Angebot. Erstellen Sie hervorragende E-Mails in wenigen Minuten: Ziehen Sie die Elemente einfach per Drag-and-drop an ihren Platz und passen Sie sie nach Wunsch an!

Und wenn Sie noch mehr Zeit sparen möchten, setzen Sie auf die KI-Funktionen von Blocks! Der KI-Bildgenerator liefert hervorragende Bilder für Ihre Vorlage, und der KI-Assistent hilft Ihnen beim Text der E-Mail.

5 Tipps für Betreffzeilen von Erinnerungs-E-Mails
Die Betreffzeile ist ein zentraler Bestandteil Ihrer Erinnerung und verdient besondere Aufmerksamkeit. Sie ist das Erste, was der Abonnent von Ihrer E-Mail sieht, und kann sogar darüber entscheiden, ob er die Erinnerung öffnet.
Mit diesen 5 Tipps formulieren Sie eine überzeugende Betreffzeile für Ihre Erinnerungs-E-Mail, die sofort die Aufmerksamkeit des Abonnenten weckt.
1. Fassen Sie sich kurz. Mit nur 60 Zeichen auf dem Desktop und rund 30 auf Mobilgeräten bieten Betreffzeilen nicht viel Platz. Trotzdem reicht er, um die nötigen Informationen zu vermitteln (und Kreativität zu zeigen).
Headspace zum Beispiel hat sich eine schlichte, aber hervorragende Betreffzeile ausgedacht: „See you tomorrow“ („Bis morgen“).

2. Bleiben Sie präzise. Die Zeichengrenze verlangt nach einem direkten Ansatz. Nutzen Sie die Betreffzeile, um den Zweck Ihrer Nachricht zu vermitteln, bevor der Empfänger sie öffnet. Sie können sogar mit dem Wort „Erinnerung“ beginnen und direkt zur Sache kommen.
Ein Beispiel für eine solche Betreffzeile liefert Kiwi Wealth: „Reminder! Our webinar is on tomorrow“ („Erinnerung! Unser Webinar ist morgen“).

3. Nennen Sie den Namen. Personalisieren Sie die Betreffzeile Ihrer Erinnerungs-E-Mail mit dem Namen des Abonnenten. Ganz direkt wie „John, morgen ist es so weit“ oder etwas verspielter wie „Hey John, haben Sie nicht etwas vergessen?“.
Airbnb zeigt hier ein tolles Beispiel mit der Betreffzeile „Reminder to book Smiles Davis’s place“ („Erinnerung: Buchen Sie die Unterkunft von Smiles Davis“).

4. Erzeugen Sie Dringlichkeit. Nutzen Sie die Betreffzeile, um Interaktion anzukurbeln. Schon ein einziger Satz wie „Nur noch 2 Tage!“ oder „Angebot endet morgen!“ macht die Dringlichkeit deutlich und bewegt den Empfänger zum Handeln.
Ein großartiges Beispiel stammt von JUDY – mit der Betreffzeile „friend, your discount is expiring!“ („Freund, dein Rabatt läuft ab!“).

5. Nutzen Sie Emojis (wenn es passt). Interessant: Nutzer öffnen E-Mails mit Emojis in der Betreffzeile mit einer um 56% höheren Wahrscheinlichkeit. Wählen Sie ein Emoji, das zum Thema der E-Mail passt oder einfach witzig und ansprechend ist (übertreiben Sie es aber natürlich nicht).
Ein schönes Beispiel ist diese Betreffzeile von Google: „🎉Don’t forget to redeem your Local Guides reward“ („🎉Vergessen Sie nicht, Ihre Local-Guides-Prämie einzulösen“).

Fazit
Erinnerungs-E-Mails sind fester Bestandteil jedes Onlinegeschäfts: Sie beeinflussen die Teilnahme an Veranstaltungen, das Kaufverhalten und die Kundenbindung insgesamt. Bereit für Ihre eigenen? Hier eine kurze Zusammenfassung, wie Sie das Beste aus Ihren Erinnerungen herausholen:
- Achten Sie auf das Timing und lassen Sie Ihren Kunden genug Zeit zum Handeln;
- personalisieren Sie schon ab der Betreffzeile;
- nennen Sie die Frist und erzeugen Sie Dringlichkeit;
- geben Sie alle nötigen Details an und prüfen Sie den Inhalt Ihrer Erinnerungen doppelt;
- formulieren Sie Erinnerungs-E-Mails höflich und direkt;
- geben Sie bei Bedarf klare Anweisungen und Hinweise;
- sorgen Sie dafür, dass Ihre Erinnerungs-E-Mails auf jedem Gerät gut aussehen und funktionieren – ob Desktop oder Mobil.
Ob Sie eine freundliche Erinnerung verschicken oder etwas Gewagteres ausprobieren möchten: Blocks ist Ihr perfekter Helfer. Legen Sie jetzt ein kostenloses Konto an und gestalten Sie Ihre bisher besten Vorlagen für Erinnerungs-E-Mails!